Alle Beiträge von Wolfgang Bittner

„Klein-Amerika links und rechts der Donau“ von Joachim Lenk

Während in den Ulmer Kasernen die Amerikaner nur ein knappes Jahrzehnt präsent waren, hielten sie es in Neu-Ulm länger aus. Die Wiley Barracks verließen die letzten US-Soldaten am 5. Dezember 1991. Zu diesem Zeitpunkt war die Deutsche Einheit längst vollzogen und die innerdeutsche Grenze existierte nicht mehr.

© Joachim Lenk

Das neuste Buch „Klein-Amerika links und rechts der Donau“ von Joachim Lenk wurde am Freitag, den 3. November 2017 im Wiley-Club der Öffentlichkeit vorgestellt. Viele waren zu dem Event gekommen, etwa 240 Personen. Unter den Gästen waren Bundes- und Landtagsabgeordnete, hohe Bundeswehroffiziere, Stadträte und ehemalig stationierte US-Soldaten.

Begrüßt wurden die Gäste von Thomas Eifert, Eigentümer des Wiley Clubs. Die Renovierung des Clubs wird erst im März 2018 abgeschlossen sein. Vieles musste erneuert werden und die Arbeiten wurden und werden nur unter der Woche ausgeführt. „Von Freitag bis Sonntag steht der Club für Veranstaltungen zur Verfügung, so wie heute für die Buchvorstellung.“ In dem dann neu gestalteten Eingangsbereich werden Fotos mit den dazugehörigen Geschichten aus dem Buch aufgehängt.

Weitere Redner waren Generalleutnant Richard Roßmanith, Befehlshaber Multinationales Kommando Operativer Führung in Ulm.

Dr. Theo Waigel, ehemaliger CSU-Wahlkreisabgeordneter in Neu-Ulm und einstiger Bundesfinanzminister. „Aus der bayrischen Garnisonstadt Neu-Ulm ist eine moderne, wirtschaftlich pulsierende Stadt geworden“ würdigte er die Entwicklung unserer Stadt. Von ihm ist auch das Vorwort im Buch.

Zum Schluss sprach der Autor, kurzweilig stellte auch er die Personen vor, die ihn bei der Erstellung des Buches geholfen haben, allen voran Frau Janet Loos, Leiterin der Abteilung Stadtarchiv der Stadt Neu-Ulm. Er erwähnte die eine oder andere Stelle aus dem Buch, dies wurde mir jedoch erst später bewusst.

„Vieles war streng geheim“, berichtete Herr Lenk. „Damals hätte ich das nicht schreiben dürfen, heute kräht kein Hahn mehr danach.“

Das Buch, dass sich mit der vier Jahrzehnte dauernden Präsenz der Amerikaner hier an der Donau beschäftigt, endet jedoch nicht mit dem Abzug der Amerikaner, sondern berichtet auch darüber, was aus den Liegenschaften geworden ist.

Begegnung und Büchertausch Wiley

© Barbara Hinzpeter

© Text von Barbara Hinzpeter,
© Bilder von Barbara Hinzpeter und
Thomas Trautner.

Albert Obert 2. Bürgermeister © Thomas Trautner

Sie ist knallrot wie die Karos am Wasserturm und im Logo des Bürgervereins Wiley:
Die neue Bücherbox auf dem Stadtteilplatz steht.

Nach fünf Jahren Vorarbeit ist es endlich so weit, wie Bürgervereins-Vorsitzender Wolfgang Bittner bei der Eröffnung sagte. Schon 2012 sei der Wunsch nach einem offenen Bücherschrank an den Verein herangetragen worden.

Andreas F. Heipp, Geschäftsführer der NUWOG © Thomas Trautner

Dass er jetzt in Erfüllung ging, ist vor allem den Sponsoren zu verdanken, dem Techniker-Forum, der NUWOG und der Bürgerstiftung Neu-Ulm „Helfen mit Herz“. Sie trugen mit zur Finanzierung der rund 4.800 Euro teuren Anschaffung und Aufstellung bei.

Professor Gerhard Mayer © Thomas Trautner

„Die Spende ist das Eine“, sagte NUWOG-Geschäftsführer Andreas Heipp. Noch wichtiger seien die Initiative und das Engagement der Bürger. Heipp dankte dem Bürgerverein und wünschte sich, dass das Angebot zum Stöbern und Schmökern rege genutzt wird. Der Austausch, der hier möglich werde, sei gelebte Nachbarschaft im Quartier und ein Stück Lebensqualität.

© Barbara Hinzpeter

Diesen Aspekt hob auch Prof. Gerhard Mayer von der Bürgerstiftung Neu-Ulm „Helfen mit Herz“ hervor. Deren Anliegen sei es, das kulturelle Leben in der Stadt und ihren Stadtteilen zu fördern.

© Thomas Trautner

Architekt Hans-Jürgen Greve, der die Box entworfen, gebaut und aufgestellt hatte, ging ebenfalls auf das bürgerschaftliche Engagement ein. „Das ist Kultur von unten“, sagte er. Er habe deutschlandweit bereits 350 Literatur-Boxen in den Städten verteilt, drei davon in Neu-Ulm. Die von ihm mitgegründete urbanlife e.G werde diese Plätze künftig auch bespielen, kündigte Greve an.

© Barbara Hinzpeter

Der neue Stadtteilplatz mit seinen Bänken und dem benachbarten Bistro und Café Edison eigne sich besonders gut für Begegnung und Büchertausch, bestätigte Neu-Ulms Zweiter Bürgermeister Albert Obert, der wie einige andere Gäste gleich ein paar Bücher mitgebracht hatte.

© Thomas Trautner

Gepflegt werden Vitrine und Inhalt von den „Patinnen & Paten“ – Petra Daumann, Gisela Blumstein und Gerlinde Koch, die das neue Platzmöbel auch enthüllten, sind drei davon.

© Thomas Trautner© Barbara Hinzpeter© Thomas Trautner© Barbara Hinzpeter

Hofflohmarkt „Das Wiley packt aus“ 2017

Ja schon zum fünften Mal haben wir den Hofflohmarkt organisiert.

Nun die Meteorologen hatten früh angekündigt, dass es wohl am Samstag regnen würde, doch ich wollte es nicht glauben. Es nieselte leicht, als ich meinen Stand aufgebaut habe.

Und was ich so alles los werden wollte. Dieses Jahr hätte so mancher ein Schnäppchen an meinem Stand machen können. Ich wollte die vielen Dinge einfach nur loswerden und sie nicht wieder in den Keller schleppen müssen. Um 11:00 hörte dann der Nieselregen auf, doch es blieb stark bewölkt. Viele Fremde kamen an meinen Stand im Auto vorbei, stiegen aber nicht aus, sondern fuhren sehr schnell weiter. Ich frage mich immer noch, wie die unter der Regenschutzplane überhaupt etwas entdecken konnten – ohne auszusteigen.

Das Spiel machte ich eineinhalb Stunden mit, fünfzig Autos waren es mindestens, aber ich habe sie nicht gezählt. Meine Wetterapp hat die sonnige Lücke verschluckt und zeigte ab 1 Uhr nur noch Regen an, also packte ich doch wieder meine Sachen in den Keller.

Als ich das erledigt hatte, regnete es schon wieder. Ich machte mich auf meine Runde durchs Wiley und war überrascht, wie viele trotz des schlechten Wetters ihren Stand aufgebaut hatten und trotz des Regens immer noch ausharrten. Alle Achtung!

Manch einer erzählte mir, dass er sogar einiges verkauft hat, das Glück hatte ich nicht. Doch was soll’s! Nächstes Jahr, wenn am 08. September wieder Hofflohmarkt im Wiley ist, scheint ganz bestimmt die Sonne.

Nachbarschaftspicknick 2017 im Freizeit- und Sportpark Wiley

© Petra Daumann

Sehr familiär war das Picknick. Wir wissen leider nicht, ob es am Termin oder an der unsicheren Wetterlage gelegen hat, dass der Platz weniger gefüllt war als sonst. Auch fehlten viele bekannte Gesichter.

© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner

Morgens hatten wir noch überlegt, ob wir den Termin wieder einmal wegen des Wetters absagen, doch die Vorhersagen haben zugetroffen, es ist den ganzen Abend trocken geblieben.

© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner

Vorstandskollegin Irina hatte ihren Bekanntenkreis mobilisiert und auch Petras Nachbarn waren gekommen. Viele neue Gesichter, was uns sehr gefreut hat. Wir hatten auch einen Grillmeister, der die Kohlen richtig zum Glühen brachte. Eh man sich versah, war das Aufgelegte gar und musste vom Grill genommen werden.

© Thomas Trautner© Petra Daumann© Thomas Trautner

Viel Spaß hatten die Kinder mit dem „Grillen“ von Marshmallow und auch wir Erwachsene haben den einen oder anderen davon verzehrt. Richtig lebendig wurde es um uns herum, als die Kinder das bereitgestellte Spielzeug ausprobierten. Doch schon bald war anderes wieder interessanter. Der Sportpark bietet ja selbst ausreichend Möglichkeiten, sehr beliebt erschien mir z. B., war das sich den Abhang herunter zu kugeln.

© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner

In den immer noch heißen Grill wurden dann zum Abschluss ein paar Holzscheite als Feuer angezündet. Wir konnten es gebrauchen, schließlich war es doch recht kühl geworden. Die meisten Anwesenden wünschten sich beim Verabschieden eine Wiederholung im nächsten Jahr.

© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner

Nun sind Sie gefragt:
Sagen Sie uns, ob Sie den Termin wieder vor die Schulferien gelegt haben möchten.
Wir freuen uns auf Ihre Meinungen und Anregungen.

Musik im Wiley 2017

Unser erstes offenes Sommer-Open-Air-Fest am Samstag, den 29. Juli 2017, fand genau zum Ferienbeginn in Bayern statt.
Zu verdanken haben wir dies unserem Mitglied Helmut Lang. Er kam Anfang des Jahres auf den Vorstand des Bürgervereins zu und unterbreitete seine Idee. Damit war die Sache jedoch nicht für ihn erledigt, sondern er kümmerte sich um alles, was mit Musik zu tun hatte.

Am Vormittag hat er dann Mithilfe seiner Freunde die Bühne herangefahren und aufgebaut, denn vonseiten des Bürgervereins haben nur zwei Frauen ihre Hilfe angeboten, dabei wurden für den Auf- und Abbau so sehr kräftige Männer gebraucht.

Die Bühne wurde auf dem Bouleplatz aufgestellt und so konnten sich die Zuhörer auf den gegenüberliegenden Terrassen niederlassen. Mehr als erwartet waren gekommen und fanden auf den angelegten Treppen Platz und waren begeistert von den Darbietungen und dem Ort. Es war ein wunderschöner, warmer Tag und die Sonne beleuchtete, bevor sie sich verabschiedete in ihrer besonderen Art die Bühne. An dieser Stelle unser Lob an die, die den Peter-Biebl-Park ermöglicht und angelegt haben.

Alle teilnehmenden Musiker erhielten für ihre Teilnahme keine Gage. Dafür können wir uns nur bedanken bei:

Bedanken möchten wir uns bei allen, die dafür gesorgt haben, dass dieses Event stattfinden konnte. Da ist natürlich an erster Stelle Helmut Lang und die Musiker, aber auch die Techniker, die vielen, vielen Helfer im Hintergrund. Auch die leibliche Versorgung der Musiker kam hauptsächlich aus privatem Bereich. Nicht vergessen möchte ich das Ehepaar Mayer, dass schon von Beginn an Fotos gemacht hat und von denen ich nur eine kleine Auswahl hier zeigen kann.

Stefan Wunder © Jürgen Mayer© Jürgen MayerStefan Wunder © Jürgen MayerStefan Wunder © Jürgen MayerAbout Ally © Jürgen MayerAbout Ally © Jürgen MayerAbout Ally © Jürgen MayerThe Wagidaus © Sonja MayerAbout Ally © Jürgen MayerAbout Ally © Jürgen MayerAbout Ally © Sonja MayerHelmut Lang © Sonja MayerAl Helsy © Jürgen MayerAl Helsy © Jürgen MayerAl Helsy © Sonja MayerAl Helsy © Sonja Mayer© Sonja MayerAl Helsy © Sonja MayerBülent Köksal © Jürgen MayerTechnik © Sonja MayerBülent Köksal © Sonja MayerBülent Köksal © Sonja MayerBülent Köksal © Sonja MayerBülent Köksal © Sonja MayerBülent Köksal © Sonja MayerBülent Köksal © Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen MayerThe Wagidaus © Jürgen Mayer© Jürgen MayerThe Wagidaus © Jürgen MayerThe Wagidaus © Jürgen MayerThe Wagidaus © Jürgen MayerThe Wagidaus © Jürgen Mayer© Jürgen MayerTechnik © Sonja MayerThe Wagidaus © Sonja MayerThe Wagidaus © Jürgen Mayer© Jürgen MayerEGIGG © Jürgen Mayer© Sonja MayerEGIGG © Sonja MayerEGIGG © Sonja MayerEGIGG © Sonja MayerEGIGG © Sonja MayerEGIGG © Sonja MayerEGIGG © Sonja MayerEGIGG © Sonja MayerEGIGG © Sonja MayerHelmut Lang © Sonja MayerEGIGG © Sonja MayerEGIGG © Sonja MayerEGIGG © Sonja Mayer

Stadtteilplatz im Wiley an die Bürger übergeben

© Thomas Trautner

Viele Bewohner hatten sich am Freitag, den 07.07.2017 auf dem Stadtteilplatz versammelt, um die offizielle Einweihung durch Oberbürgermeister Gerold Noerenberg mitzuerleben.

© Thomas Trautner

Bereits 2014 hatte die Stadt Neu-Ulm sechs renommierte Stadt- und Landschaftsplanungsbüros aufgefordert, Pläne zu entwickeln. Mit dem 1. Platz wurde das Büro Köber Landschaftsarchitektur aus Stuttgart ausgezeichnet. Die Entwürfe wurden im Rathaus der Öffentlichkeit vorgestellt. Am 11. Dezember 2014 konnten wir in einer Infoveranstaltung in der Hochschule Neu-Ulm Wünsche für die Verwirklichung des Platzes einbringen, die größtenteils auch berücksichtigt wurden. Einer davon war z.B. die gleichen Straßenlaternen, wie sie im ganzen Wiley stehen, auch auf dem Platz zu verwenden. Baubeginn war dann Frühjahr 2016 und bis zur endgültigen Fertigstellung des Platzes beliefen sich die Kosten auf 650.000,00 €. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.

© Thomas Trautner

Für den Oberbürgermeister war die feierliche Einweihung so etwas wie ein Schlussstrich unter ein 20-jähriges Projekt, dass aus einem ehemaligen US-Militärgelände einen so schönen Stadtteil entstehen lies! Herr Köber, der extra aus Stuttgart angereist war, erklärte den Anwesenden, wie schwierig es war, einen so großen Platz zu gliedern. Für die Bäume und Beetbepflanzung nach amerikanischem Vorbild wurden besonders widerstandsfähige Arten ausgesucht und gepflanzt. Zu unterschiedlichen Jahreszeiten blühende Stauden sorgen für Abwechslung auf dem Platz. Die ausgesuchten Laubbäume, die erst in ein paar Jahren für Schatten auf dem Platz sorgen, wiederholen sich immer wieder. Nur die Ponderosa-Kiefer ist einmalig, nicht nur in ihrem Aussehen. Nicht vergessen dürfen wir die vielen tausend Blumenzwiebeln, die dem Platz nach der kalten Jahreszeit ein frühlinghaftes Aussehen geben. Nachdem offziellen Teil begann das von uns organisierte Programm. Dafür möchten wir uns bedanken:

© Thomas Trautner
  • Bei dem Trio Al Helsy (Alexander, Helmut und Sylvia), das uns mit abwechslungsreicher Musik unterhielt
  • Bei Markus Hummel und Sina Baajour von der Jungen Ulmer Bühne, die aus aus langen dünnen Luftballons die unterschiedlichsten Tiere formten, was von den Kindern bestaunt wurde
  • Bei dem Team der Friedenskirche für das Kinderprogramm. Spiele und Zuckerwatte war das Angebot, von dem unsere Kleinen nicht genug bekommen konnten
  • Bei dem Team vom Café und Bistro Edison, dass die Gastronomie auf dem Platz übernommen hatte
© Thomas Trautner

Sie alle waren sofort bereit, sich für uns kostenfrei an der Ausführung des Festes zu beteiligen. Viele Anwesenden sprudelten nur so vor Ideen, was man alles mit dem Platz machen könnte. Daran haben Planer und Stadtverwaltung ebenfalls gedacht. Die größere Freifläche parallel zur Edisonallee lässt von einem kleinen Wochenmarkt träumen. Für entsprechende Stromversorgung ist gesorgt. Auch kann im Winter ein Weihnachtsbaum den Platz erleuchten und die dafür im Boden versteckte Hülse ermöglicht auch das Aufstellen eines Maibaums.
Das eine und andere wird in den kommenden Wochen noch den Platz verschönern und bereichern.
Kommen Sie und genießen Sie mit Ihren Freunden diesen schönen Flecken, der sogar nach einem Schauer Abwechslung bereithält.

Verlosung der Freikarten an die Helfer des Bürgervereins

Von dem Sender DONAU 3 FM gab es nicht nur günstigere Karten für das Bryan Adams Open-Air-Konzert am Sonntag, 25.06.2017 19:15 Uhr, Wiley Sportpark Neu-Ulm,
sondern dazu auch noch 6 Freikarten.

Diese wurden heute verlost und die Glücksfee hat folgende Personen gezogen:

  • Gisela B.
  • Helmut K.
  • Manfred K.
  • Stefan R.
  • Tanja L.
  • Yasemin C.

Der Vorstand war sich einig, dass diese Karten an die freiwilligen Helfer des Bürgervereins verlost werden. Dies soll ein kleines Dankeschön an Alle sein, auch wenn wir nur sechs Personen ein Geschenk in ihr Osternest legen konnten.

Wir gratulieren ganz herzlich den Gewinnern und wünschen allen ein tolles Osterfest.

Lebendiger Adventskalender 2016

Am 10.12.2014 war es wieder soweit.
Die evangelische Kirche unter Leitung von Frau Pastorin Schedler veranstaltet auch dieses Jahr wieder den „Lebendigen Adventskalender“, 24 Stationen oder „Türchen“. Den Samstag vor dem 3. Advent, also das 10. „Türchen“ hatten wir uns vom Bürgerverein ausgesucht.

© Stephan Daumann© Stephan Daumann© Stephan Daumann

Wir wollten ursprünglich den inzwischen fast fertig gestellten Stadtteilplatz gleich mal ein wenig voreinweihen, doch leider wurde uns dies untersagt. So schade wir das auch fanden, die Stadtverwaltung hat ja recht, der Platz ist offiziell noch nicht abgenommen und somit würde die zuständige Firma sich bei manchen Mängeln vielleicht herausreden können.

Also haben wir uns eine andere Stelle in unserem schönen Wiley gesucht und sind auch sehr schnell fündig geworden. Der Weihnachtsbaum vor der roten Jona-Insel ist auch so ein Anziehungspunkt.

© Stephan Daumann© Stephan Daumann© Stephan Daumann

Die Vorbereitungen waren eine tolle Gemeinschaftsaktion des gesamten erweiterten Vorstands und so hatten wir da schon sehr viel Spaß.
Um 18:00 Uhr starteten wir dann mit Begrüßung, Übergabe der Adventslaterne. Es folgten dann noch Weihnachtslieder, zwei davon haben sich die anwesenden Kinder ausgesucht. Die hatten uns auch schon tüchtig bei den Vorbereitungen geholfen und die Windlichter großräumig verteilt.

Glühwein, Kinderpunsch und Lebkuchen rundeten das Event ab. Unser kleines Lagerfeuer wollte nicht so recht brennen, doch wir hatten ja noch viele Windlichter und der Weihnachtsbaum setzte alles ins richtige Licht.

© Stephan Daumann© Stephan Daumann© Stephan Daumann

Eine kleine negative Nachricht wollen und dürfen wir hier nicht verschweigen. Mitte 2017 wird uns Frau Schedler verlassen und sie bat die Anwesenden und damit auch den Bürgerverein, diese schöne Tradition doch auch in den nächsten Jahren weiterzuführen.

Wir werden sie vermissen, Pastorin Schedler. Nicht nur weil sie mit ihrer Gitarrenbegleitung dafür sorgte, dass für den nicht so geübten Sänger/Sängerin die Weihnachtlieder singbar wurden. Nun müssen wir uns auch hier um eine Nachfolge bemühen.

Wir vom Bürgerverein wünschen uns allen eine stressfreihe Vorweihnachtszeit.

Der Wasserturm – neben der „Wache“ letztes Überbleibsel aus der Zeit, als hier noch die Amerikaner „zu Gast“ waren

© Petra Daumann

So wie er sich jetzt darstellt, sind die Witterungsschäden, die im Laufe der Zeit an ihm entstanden sind, deutlich zu erkennen.

Der Bürgerverein ist nicht der Einzige, der etwas in Sorge ist bezüglich des Erhaltes des Wasserturms. Deshalb kommt von uns ein Aufruf an die Stadt, die Renovierung des Turmes endlich in den Haushalt mit aufzunehmen. Auch hier gilt, je länger man wartet, desto teurer wird es.

Nun möchte ich auch gleich die Gelegenheit nutzen und die CSU-Stadtratsfraktion zitieren, die in einem Prüfantrag 2015, die Verwaltung u. a. auffordert, die Möglichkeiten zu prüfen, das Erscheinungsbild des Wasserturms im Zusammenhang mit dem Bauabschnitt II der Hochschule zu verbessern und dazu Folgendes ausführte:

„Der Wiley-Wasserturm ist ein Relikt der amerikanischen Kaserne. Er ist für die Bewohner des Wiley zu einem identitätsstiftenden Wahrzeichen geworden. Er wurde aus der Grundstücksübertragung an den Freistaat Bayern, die für die Hochschulerweiterung erforderlich war, herausgenommen, damit er erhalten werden kann. Er wird bei Fertigstellung des neuen Hochschulgebäudes in dessen unmittelbarer Nachbarschaft stehen. Der Kontrast zwischen dem neuen Gebäude und dem angewitterten Turm wird dann augenfällig sein.

© Petra Daumann

Der Turm sollte erhalten bleiben. Er kann für Neu-Ulm bedeutsam bleiben, wenn er in dem Kontext gesehen wird, der sich eigentlich aufdrängt: Wie der Wasserturm im Kollmannspark, der seit 1898 auf dem ehemaligen Pulvermagazin der militärischen Festungsanlage des 19. Jahrhunderts steht, hat der Wiley-Turm Bezug zur Militärgeschichte in Neu-Ulm. Er ist weithin sichtbares Wahrzeichen aus einer Zeit der amerikanischen Militärpräsenz in Neu-Ulm. Er könnte Sinnbild werden, überhaupt für internationale Bezüge Neu-Ulms, die es über die amerikanische Militärzeiten hinaus hat: New-Ulm in USA; die Internationalität der Hochschule Neu-Ulm; Neu-Ulm in der internationalen Donaustrategie; vielleicht auch die Internationalität, die der Stadt aus vergangenem und gegenwärtigem Flüchtlingsankommen erwächst. Symbolisiert der Wasserturm im Kollmannspark weit sichtbar das Ende des 19. Jahrhunderts, steht der Wiley- Wasserturm für die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts. Wir wollen Neu-Ulm nicht als Stadt der Wassertürme sehen, aber beide Türme sind Meilensteine der Neu-Ulmer Geschichte. Beide stehen für vergangene Zeiten. Der im Kollmannspark befindet sich auf jener Festung, in der Neu-Ulm Stadt wurde, die es aber auch eine lange Zeit hinderte, sich auszudehnen. Erst durch die Entfestung bekam Neu-Ulm die Chance, kräftig hinauszuwachsen. Ähnlich verhält es sich beim Wasserturm. Er entstand im Militär des 20. Jahrhunderts, dessen Kasernenareale die Neu-Ulmer Ausdehnung nach Süden lange hinderten. Erst mit der Konversion der Kasernengelände konnte sich Neu-Ulm auch dort ausdehnen.

Die beiden Türme liefern also sehr besondere Anknüpfungspunkte, von denen Neu- Ulmer Geschichte erzählt werden könnte.

Darüber hinaus sieht der Antrag vor zu untersuchen, ob der Wasserturm über das bloße Vorhandensein hinaus genutzt werden könnte. Es wäre sehr hilfreich, wenn die Verwaltung die damaligen Ergebnisse darstellt, damit auch für neue Ratsmitglieder ersichtlich ist, was man schon angedacht und verworfen hat.“

Aus redaktionellen Gründen wurde der Text gekürzt, jedoch inhaltlich nicht verändert. Er ist zu finden im „Wasserturm Wiley Antrag CSU-Fraktion vom 07.09.2015“ (Neu-Ulm Rats- und Bürgersystem)

An dieser Stelle möchte ich die Bewohner unseres Wileys auffordern, sich ebenfalls über eine mögliche Nutzung des Wasserturms Gedanken zu machen.

Es wäre doch schön, wenn mit einer tollen Idee auch der Erhalt unseres Wahrzeichens gesichert ist. Schreiben Sie uns, wir geben Ihre Idee an die Stadtverwaltung weiter.

Hofflohmarkt „Das Wiley packt aus“ 2016

Die Sommerferien in Bayern werden hier bei uns im Wiley schon seit einigen Jahren mit einem Hofflohmarkt beendet. Wieder ein Jahr weiter, die Kinder sind wieder größer geworden, haben andere Interessen und so gibt dieser Hofflohmarkt die Möglichkeit, sich von einigen Dingen zu trennen. Dies ganz ohne größeren Aufwand, man stellt die Sachen einfach vor die Haustür und hofft, dass möglichst viele Leute kommen und so doch ein bisschen von dem zurückkommt, was die Sachen einmal gekostet haben.

© Wolfgang Bittner© Wolfgang Bittner© Wolfgang Bittner

Wir vom Bürgerverein machen dafür die Pressearbeit und stellen dafür die Plakate auf. Gestern am Samstag, 10. September, war es dann wieder so weit. Bereits um 10:00 Uhr, eine Stunde vor Start, fuhren Interessenten durch unser Wiley und schauten mit Kennerblick, ob hier und da schon ein Schnäppchen zu machen ist. Dies war für mich das Zeichen, dass es mit der Pressearbeit geklappt hat, auch wenn dies nicht alle so gesehen haben. Schließlich haben wir keinen Einfluss darauf, ob eine Zeitung die von uns gelieferte Information veröffentlicht oder nicht.

© Wolfgang Bittner© Wolfgang Bittner© Wolfgang Bittner

Wir hatten wie im Jahr zuvor wieder tolles Wetter. Leider für einen Flohmarkt zu schönes Wetter, denn die Besucherzahl war leider im unteren Bereich angesiedelt. Mir persönlich hat es trotzdem viel Spaß gemacht und so manchem anderen Aussteller auch, wie ich bei meinen Besuchen erfahren durfte.

© Wolfgang Bittner© Wolfgang Bittner© Wolfgang Bittner

Erwähnen möchte ich noch, dass gut die doppelte Menge an Ständen im Wiley zu entdecken war, als sich bei uns zuvor angemeldet haben. Diese Spontanität soll auch so bleiben, nur sollte darüber nachgedacht werden, dass wenn weiterhin die Anmeldezahlen zurückgehen, die Gefahr besteht, dass wir vom Bürgerverein die geplante Beteiligung für zu gering halten und den Hofflohmarkt absagen.

© Wolfgang Bittner© Wolfgang Bittner© Wolfgang Bittner

Nun freue ich mich erst einmal auf das nächste Jahr, wenn wir mit dem fünften Hofflohmarkt ein klitzekleines Jubiläum begehen.

© Wolfgang Bittner© Wolfgang Bittner© Wolfgang Bittner