Alle Beiträge von Wolfgang Bittner

Hofflohmarkt „Das Wiley packt aus“ 2018

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Wenn die Sommerferien in Bayern zu Ende gehen, findet am Wochenende vor Schulbeginn im Wiley-Süd der Hofflohmarkt statt. Die Meterologen konnten sich diesmal bei Ihren Voraussagen nicht entscheiden ob es ein sonniger Tag wird oder ob nicht doch hin und wieder ein Schauer uns überraschen wird. Wir waren jedoch sehr zufrieden mit dem Wettergott, denn an dem letzten Sommerferienwochenende bescherte er uns nochmal zwei schöne sonnige Tage.

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Es hatten sich 16 Haushalte über unsere Webseite angemeldet und dazu kamen noch einige Anmeldungen über nebenan.de. Hoffentlich haben sie auch so gute Geschäfte gemacht wie ich. Ganz ehrlich, soviel habe ich noch nie eingenommen, obwohl ich den Eindruck hatte, dass weniger Besucher gekommen sind. Um nochmal auf die „Anmeldungen“ über nebenan.de zurückzukommen: Wir freuen uns sehr, wenn auch dort jemand zusagt. Da wir aber keine Adresse haben, können wir auch keinen Vermerk auf den Plakaten und auf der Karte hier auf unserer Webseite machen.

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Und damit bin ich auch bei einem Grundthema dieses Berichtes: Wir werden nächstes Jahr keine Plakate mehr aufstellen. Wie jedes Jahr befragte ich auch dieses Mal Besucher, wie Sie meinen Stand gefunden haben und wo Sie noch gewesen sind bzw. wohin sie noch hin wollen. Keiner der Befragten hat die Plakate beachtet, sondern alle sind einfach mal so durch die Straßen von Wiley-Süd gefahren oder gelaufen.

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Dies war mir in den Jahren zuvor schon immer wieder gesagt worden, doch da war noch der eine oder andere der sich doch über das Plakat informiert hatte. Also werden wir nur noch, wenn überhaupt, Plakate aufstellen, die auf den Hofflohmarkt hinweisen aber darauf keine Karte mehr veröffentlichen. Die Entscheidung wird dafür schon auf der nächsten Vorstandssitzung am 13.09.2018 fallen.
Die Karte gibt es dann nur noch im Internet auf unserer Seite.
Sollten Sie anderer Meinung sein dann schreiben Sie uns. Wir freuen uns auf Ihre Meinung.

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Musik im Wiley 2018

Was hatten wir für ein Glück auch mit dem Wetter für unser zweites Sommer-Open-Air-Fest am Samstag, den 28. Juli 2017. Es fand wie letztes Jahr genau zum Ferienbeginn in Bayern statt.

Gleich zu Beginn möchte ich bei allen und für alles bedanken, das es möglich machte, dass dieses Event stattfinden konnte.

Da ist natürlich an erster Stelle Helmut Lang und die Musiker, die Techniker und natürlich die vielen Helfer im Hintergrund und beim Getränkeverkauf. Die Versorgung der Musiker kam hauptsächlich aus privatem Bereich. Besonders erwähnen möchte ich das Ehepaar Mayer, dass erneut das ganze Event auf Fotos festgehalten hat, von denen ich nur einen kleinen Ausschnitt veröffentlichen kann.

Mein Dank richtet sich auch an die Stiftung Neu-Ulm „Helfen mit Herz“. Von ihr wurde uns eine finanzielle Unterstützung zugesprochen, mit der wir die Kosten für Bühne und Beleuchtung etwas mindern konnten.

Der Aufbau stütze sich wieder auf die Hilfe von Freunden und Bekannten, denn vonseiten der Mitglieder des Vereins waren trotz Aufruf nur sehr wenige gekommen.

Die Bühne stand auf dem Bouleplatz und die gegenüberliegenden Terrassen bieten ausreichend Sitzplatz. Es waren viele gekommmen und waren begeistert von den Darbietungen und dem Ort. Die Hitze der Tage zuvor machte eine Pause und auch die angekündigten Gewitter blieben ebenfalls aus und so konnten wir genießen, was uns von den Künstlern geboten wurde. Eine tolle Veranstaltung mitten im Herzen vom Wiley, die auch den Musikern gefallen hat, denn sie haben teilweise bereits ihr Kommen für nächstes Jahr, Samstag, den 27.07.2019 angekündigt.

Alle Musiker erhielten für ihre Teilnahme keine Gage. Dafür können wir uns nur bedanken bei:

© Sonja & Jürgen Mayer© Sonja & Jürgen Mayer© Sonja & Jürgen Mayer© Sonja & Jürgen Mayer© Sonja & Jürgen Mayer© Sonja & Jürgen MayerSo What Band© Sonja & Jürgen MayerSo What Band © Sonja & Jürgen MayerSängerin Julie © Sonja & Jürgen MayerSängerin Julie © Sonja & Jürgen MayerSängerin Julie © Sonja & Jürgen Mayer© Sonja & Jürgen MayerOhrton © Sonja & Jürgen MayerOhrton © Sonja & Jürgen Mayer© Sonja & Jürgen Mayer© Sonja & Jürgen MayerAl Helsy © Sonja & Jürgen MayerAl Helsy © Sonja & Jürgen Mayer© Sonja & Jürgen Mayer© Sonja & Jürgen MayerThe Wagidaus © Sonja & Jürgen MayerThe Wagidaus © Sonja & Jürgen MayerThe Wagidaus © Sonja & Jürgen MayerThe Wagidaus © Sonja & Jürgen MayerThe Wagidaus © Sonja & Jürgen MayerThe Wagidaus © Sonja & Jürgen MayerThe Wagidaus © Sonja & Jürgen MayerThe Wagidaus © Sonja & Jürgen MayerThe Wagidaus © Sonja & Jürgen MayerThe Wagidaus © Sonja & Jürgen Mayer© Sonja & Jürgen Mayer© Sonja & Jürgen MayerEGIGG © Sonja & Jürgen MayerEGIGG © Sonja & Jürgen MayerEGIGG © Sonja & Jürgen MayerEGIGG © Sonja & Jürgen MayerEGIGG © Sonja & Jürgen MayerEGIGG © Sonja & Jürgen MayerEGIGG © Sonja & Jürgen MayerEGIGG © Sonja & Jürgen MayerEGIGG © Sonja & Jürgen MayerEGIGG © Sonja & Jürgen Mayer© Sonja & Jürgen MayerEGIGG © Sonja & Jürgen Mayer

nebenan.de wächst….

Nicht jeder kann von sich sagen, dass er Mitte dreißig am Ziel seiner Wünsche ist. Christian Vollmann konnte das. Finanziell gut abgesichert lebte er mit seiner Familie in einem mehrgeschossigen Haus in Berlin Mitte, das ihm gehörte.

Doch da war etwas: er hatte zwar ein Haus – doch er fühlte sich nicht zu Hause. Eine amerikanische Plattform hatte eine Idee in ihm entzündet und die hat ihn nie wieder losgelassen. Es war das Gegenmodell zu Facebook, dass die soziale Interaktion ins globale und virtuelle ausweitet.

© nebenan.de© nebenan.de© nebenan.de

Die Vorstellung, in ganz Deutschland Zufallsbegegnungen zu schaffen, gefiel ihm. Sein Bruder vermittelte ihm Till Behnke und der war sofort begeistert. Der Gründer der Spendenwebsite betterplace.de hatte schon Erfahrung mit Unternehmen mit höherem Zweck.

Menschen die umziehen fühlen sich in der neuen Umgebung erst einmal fremd. Das ist hier auch so – nur in Deutschland ziehen die Menschen nicht so schnell um wie in den USA. Doch wohnt man hier nicht jahrelang Tür an Tür und bleibt sich trotzdem fremd?

Vollmann betrieb seine eigene Marktforschung und das Ergebnis: 95 % der Befragten (nicht repräsentativ) fanden seine Idee gut.

© nebenan.de

2015 war es dann so weit. Erst vier, wenig später dann fünf Gründer für nebenan.de waren gefunden und Bruder Michael wurde ebenfalls mit eingebunden. Drei Jahre später, vierzig Mitarbeiter in einer Fabrikhalle in Berlin-Kreuzberg „hämmern“ auf ihre Tastaturen.
nebenan.de wächst – auf einer internen Karte wurde sichtbar, wie die Eroberung Deutschlands fortschreitet.
War die Anmeldung erfolgreich, kann Mann/Frau sein/ihr Profil vervollständigen. Interessen, Alter, Bild können eingegeben werden und anderen Profilen kann man private Nachrichten zukommen lassen.

Im Gegensatz zu Facebook befreundet man sich allerdings nicht mit einzelnen Usern, sondern liest mit, was die anderen Mitglieder einer Nachbarschaft posten. Der eine möchte etwas verkaufen, der nächste möchte etwas verschenken, jemand würde gerne einen Spieleabend gründen, endlich mal mit anderen zusammen Boule spielen oder Discgolf ausprobieren. Auch ein spontanes Treffen auf dem Stadtteilplatz für ‘ne Runde Billard oder Kicker wäre möglich. Wem ein Beitrag gefällt, kann diesen mit einem „Danke“ belohnen – die Währung von
© nebenan.de

In der Zeit, in der ich schon dabei bin, ist anderorts sicherlich mehr passiert als bei uns. Ich weiß vom Entstehen von Fahrradgruppen, Laufgruppen und Stammtischen. Eine Obsternte sowie DVDs wurden verschenkt. Glühweintöpfe, Bohrmaschine, Betonmischmaschine und Stehleitern wurden verliehen. Doch es gibt da keine Messlatte.

Auch hier war einiges von Erfolg gekrönt, anderes ist noch in der Entwicklung. Ich weiß von einer Nachbarin, die von Zeit zu Zeit Hilfe braucht. Es kann ja sein, dass beim nächsten Mal die Nachbarin, die sonst für sie da ist, gerade in Urlaub oder einfach nicht erreichbar ist. Auch hier kann nebenan.de helfen, denn für Privatpersonen ist es kostenfrei und das soll auch so bleiben. Und hat man selbst keine Möglichkeit ins Internet zu kommen, gibt es bestimmt auch eine Lösung. Darin begründet sich die Idee mithilfe des Bürgervereins Wiley e.V. erneut einen Aufruf zu starten.

Nein – der Bürgerverein und nebenan.de gehören nicht zusammen! Aber sie könnten sich wunderbar ergänzen.

Ostereiersuche 2018

© Irina Duttenhöfer

Niedrige Temperaturen sowie Schneeschauer und Regen, so war teilweise das Wetter am Ostersonntag. Besorgt erwarteten wir den Ostermontag, obwohl die Meteorologen einen sonnigen Tag vorausgesagt hatten. Doch schon in den frühen Morgenstunden zeigte sich die Sonne und lies uns aufatmen. Dank unserer langjährigen Sponsoren REWE-Mändle (Süßigkeiten), Wiley-Apotheke (Förmchen etc.), Metzgerei Stötter (bunte Ostereier) waren wir gut gerüstet und konnten loslegen.

© Irina Duttenhöfer© Irina Duttenhöfer

Es waren wieder viele gekommen, was uns natürlich sehr gefreut hat. Etwas vermisst haben wir jedoch die Eltern mit den Kleinen, die gerade Laufen können. Irina, Katharina und Svetlana hatten extra Osterhasen zurückgehalten, um diese den Eltern zustecken zu können. So wollten wir sichergehen, dass die Suche von den Kleinen ebenfalls mit Erfolg gekrönt ist. Sollten wir uns im Wiley darauf vorbereiten, dass es nicht mehr so viele Kleine gibt?

© Irina Duttenhöfer© Irina Duttenhöfer

Wir freuen uns mit Ihnen, wenn wir 2019 wieder Ihren Nachwuchs beschenken dürfen. Sollten Sie zufällig in einem der Geschäfte, die ich oben genannt habe einkaufen, lassen Sie das Personal wissen, dass Sie bei der Ostereiersuche mit dabei waren. Denn ohne die Unterstützung unserer Sponsoren wäre die Ostereiersuche in diesem Umfang nicht möglich.

Irina, Katharina und Svetlana vielen Dank, dass ihr dieses Event ausgerichtet habt.

Lebendiger Adventskalender 2017

© Petra Daumann

Am 2.12.2014 beteiligte wir uns wieder am „Lebendigen Adventskalender“ der evangelischen Kirche. Nicht nur die Tradition erhalten, sondern sich auch dieses Jahr wieder auf die Adventszeit einzustimmen, darum ging es Pfarrer Liedtke.

„Wisst ihr noch,
wie es geschehen?
Immer werden wir‘s erzählen,
wie wir einst den Stern gesehen…“.

© Petra Daumann

Lassen Sie sich einladen, auch zu den anderen Terminen und feiern Sie für eine gute halbe Stunde mit Nachbarn und Freunden ein wenig Advent. Bringen Sie einen Becher mit und freuen sich darauf, willkommen geheißen zu werden, zu einem guten Wort und einer leckeren Kleinigkeit.

© Petra Daumann

Die bisher festen Termine wurden wie jedes Jahr im „Petrusblättle“ veröffentlicht und sind auch immer über die Webseite der Petrusgemeinde einsehbar. Die Termine werden auch in der Tagespresse veröffentlicht und so können auch noch spätere Anmeldungen wahrgenommen werden.

© Petra Daumann

Die Vorbereitungen zu unserer Beteiligung waren wieder eine tolle Gemeinschaftsaktion des erweiterten Vorstands und so hatten wir da schon sehr viel Spaß. Dieses Mal war erst das 2. Türchen im Adventskalender offen, als wir um 18:00 Uhr vor dem Weihnachtsbaum am „Roten Haus“ der Jona-Insel starteten. Glühwein, Kinderpunsch und Lebkuchen rundeten das Event ab.

Wir vom Bürgerverein wünschen uns allen eine stressfreihe Vorweihnachtszeit.

„Klein-Amerika links und rechts der Donau“ von Joachim Lenk

Während in den Ulmer Kasernen die Amerikaner nur ein knappes Jahrzehnt präsent waren, hielten sie es in Neu-Ulm länger aus. Die Wiley Barracks verließen die letzten US-Soldaten am 5. Dezember 1991. Zu diesem Zeitpunkt war die Deutsche Einheit längst vollzogen und die innerdeutsche Grenze existierte nicht mehr.

© Joachim Lenk

Das neuste Buch „Klein-Amerika links und rechts der Donau“ von Joachim Lenk wurde am Freitag, den 3. November 2017 im Wiley-Club der Öffentlichkeit vorgestellt. Viele waren zu dem Event gekommen, etwa 240 Personen. Unter den Gästen waren Bundes- und Landtagsabgeordnete, hohe Bundeswehroffiziere, Stadträte und ehemalig stationierte US-Soldaten.

Begrüßt wurden die Gäste von Thomas Eifert, Eigentümer des Wiley Clubs. Die Renovierung des Clubs wird erst im März 2018 abgeschlossen sein. Vieles musste erneuert werden und die Arbeiten wurden und werden nur unter der Woche ausgeführt. „Von Freitag bis Sonntag steht der Club für Veranstaltungen zur Verfügung, so wie heute für die Buchvorstellung.“ In dem dann neu gestalteten Eingangsbereich werden Fotos mit den dazugehörigen Geschichten aus dem Buch aufgehängt.

Weitere Redner waren Generalleutnant Richard Roßmanith, Befehlshaber Multinationales Kommando Operativer Führung in Ulm.

Dr. Theo Waigel, ehemaliger CSU-Wahlkreisabgeordneter in Neu-Ulm und einstiger Bundesfinanzminister. „Aus der bayrischen Garnisonstadt Neu-Ulm ist eine moderne, wirtschaftlich pulsierende Stadt geworden“ würdigte er die Entwicklung unserer Stadt. Von ihm ist auch das Vorwort im Buch.

Zum Schluss sprach der Autor, kurzweilig stellte auch er die Personen vor, die ihn bei der Erstellung des Buches geholfen haben, allen voran Frau Janet Loos, Leiterin der Abteilung Stadtarchiv der Stadt Neu-Ulm. Er erwähnte die eine oder andere Stelle aus dem Buch, dies wurde mir jedoch erst später bewusst.

„Vieles war streng geheim“, berichtete Herr Lenk. „Damals hätte ich das nicht schreiben dürfen, heute kräht kein Hahn mehr danach.“

Das Buch, dass sich mit der vier Jahrzehnte dauernden Präsenz der Amerikaner hier an der Donau beschäftigt, endet jedoch nicht mit dem Abzug der Amerikaner, sondern berichtet auch darüber, was aus den Liegenschaften geworden ist.

Begegnung und Büchertausch Wiley

© Barbara Hinzpeter

© Text von Barbara Hinzpeter,
© Bilder von Barbara Hinzpeter und
Thomas Trautner.

Albert Obert 2. Bürgermeister © Thomas Trautner

Sie ist knallrot wie die Karos am Wasserturm und im Logo des Bürgervereins Wiley:
Die neue Bücherbox auf dem Stadtteilplatz steht.

Nach fünf Jahren Vorarbeit ist es endlich so weit, wie Bürgervereins-Vorsitzender Wolfgang Bittner bei der Eröffnung sagte. Schon 2012 sei der Wunsch nach einem offenen Bücherschrank an den Verein herangetragen worden.

Andreas F. Heipp, Geschäftsführer der NUWOG © Thomas Trautner

Dass er jetzt in Erfüllung ging, ist vor allem den Sponsoren zu verdanken, dem Techniker-Forum, der NUWOG und der Bürgerstiftung Neu-Ulm „Helfen mit Herz“. Sie trugen mit zur Finanzierung der rund 4.800 Euro teuren Anschaffung und Aufstellung bei.

Professor Gerhard Mayer © Thomas Trautner

„Die Spende ist das Eine“, sagte NUWOG-Geschäftsführer Andreas Heipp. Noch wichtiger seien die Initiative und das Engagement der Bürger. Heipp dankte dem Bürgerverein und wünschte sich, dass das Angebot zum Stöbern und Schmökern rege genutzt wird. Der Austausch, der hier möglich werde, sei gelebte Nachbarschaft im Quartier und ein Stück Lebensqualität.

© Barbara Hinzpeter

Diesen Aspekt hob auch Prof. Gerhard Mayer von der Bürgerstiftung Neu-Ulm „Helfen mit Herz“ hervor. Deren Anliegen sei es, das kulturelle Leben in der Stadt und ihren Stadtteilen zu fördern.

© Thomas Trautner

Architekt Hans-Jürgen Greve, der die Box entworfen, gebaut und aufgestellt hatte, ging ebenfalls auf das bürgerschaftliche Engagement ein. „Das ist Kultur von unten“, sagte er. Er habe deutschlandweit bereits 350 Literatur-Boxen in den Städten verteilt, drei davon in Neu-Ulm. Die von ihm mitgegründete urbanlife e.G werde diese Plätze künftig auch bespielen, kündigte Greve an.

© Barbara Hinzpeter

Der neue Stadtteilplatz mit seinen Bänken und dem benachbarten Bistro und Café Edison eigne sich besonders gut für Begegnung und Büchertausch, bestätigte Neu-Ulms Zweiter Bürgermeister Albert Obert, der wie einige andere Gäste gleich ein paar Bücher mitgebracht hatte.

© Thomas Trautner

Gepflegt werden Vitrine und Inhalt von den „Patinnen & Paten“ – Petra Daumann, Gisela Blumstein und Gerlinde Koch, die das neue Platzmöbel auch enthüllten, sind drei davon.

© Thomas Trautner© Barbara Hinzpeter© Thomas Trautner© Barbara Hinzpeter

Hofflohmarkt „Das Wiley packt aus“ 2017

Ja schon zum fünften Mal haben wir den Hofflohmarkt organisiert.

Nun die Meteorologen hatten früh angekündigt, dass es wohl am Samstag regnen würde, doch ich wollte es nicht glauben. Es nieselte leicht, als ich meinen Stand aufgebaut habe.

Und was ich so alles los werden wollte. Dieses Jahr hätte so mancher ein Schnäppchen an meinem Stand machen können. Ich wollte die vielen Dinge einfach nur loswerden und sie nicht wieder in den Keller schleppen müssen. Um 11:00 hörte dann der Nieselregen auf, doch es blieb stark bewölkt. Viele Fremde kamen an meinen Stand im Auto vorbei, stiegen aber nicht aus, sondern fuhren sehr schnell weiter. Ich frage mich immer noch, wie die unter der Regenschutzplane überhaupt etwas entdecken konnten – ohne auszusteigen.

Das Spiel machte ich eineinhalb Stunden mit, fünfzig Autos waren es mindestens, aber ich habe sie nicht gezählt. Meine Wetterapp hat die sonnige Lücke verschluckt und zeigte ab 1 Uhr nur noch Regen an, also packte ich doch wieder meine Sachen in den Keller.

Als ich das erledigt hatte, regnete es schon wieder. Ich machte mich auf meine Runde durchs Wiley und war überrascht, wie viele trotz des schlechten Wetters ihren Stand aufgebaut hatten und trotz des Regens immer noch ausharrten. Alle Achtung!

Manch einer erzählte mir, dass er sogar einiges verkauft hat, das Glück hatte ich nicht. Doch was soll’s! Nächstes Jahr, wenn am 08. September wieder Hofflohmarkt im Wiley ist, scheint ganz bestimmt die Sonne.

Nachbarschaftspicknick 2017 im Freizeit- und Sportpark Wiley

© Petra Daumann

Sehr familiär war das Picknick. Wir wissen leider nicht, ob es am Termin oder an der unsicheren Wetterlage gelegen hat, dass der Platz weniger gefüllt war als sonst. Auch fehlten viele bekannte Gesichter.

© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner

Morgens hatten wir noch überlegt, ob wir den Termin wieder einmal wegen des Wetters absagen, doch die Vorhersagen haben zugetroffen, es ist den ganzen Abend trocken geblieben.

© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner

Vorstandskollegin Irina hatte ihren Bekanntenkreis mobilisiert und auch Petras Nachbarn waren gekommen. Viele neue Gesichter, was uns sehr gefreut hat. Wir hatten auch einen Grillmeister, der die Kohlen richtig zum Glühen brachte. Eh man sich versah, war das Aufgelegte gar und musste vom Grill genommen werden.

© Thomas Trautner© Petra Daumann© Thomas Trautner

Viel Spaß hatten die Kinder mit dem „Grillen“ von Marshmallow und auch wir Erwachsene haben den einen oder anderen davon verzehrt. Richtig lebendig wurde es um uns herum, als die Kinder das bereitgestellte Spielzeug ausprobierten. Doch schon bald war anderes wieder interessanter. Der Sportpark bietet ja selbst ausreichend Möglichkeiten, sehr beliebt erschien mir z. B., war das sich den Abhang herunter zu kugeln.

© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner

In den immer noch heißen Grill wurden dann zum Abschluss ein paar Holzscheite als Feuer angezündet. Wir konnten es gebrauchen, schließlich war es doch recht kühl geworden. Die meisten Anwesenden wünschten sich beim Verabschieden eine Wiederholung im nächsten Jahr.

© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner

Nun sind Sie gefragt:
Sagen Sie uns, ob Sie den Termin wieder vor die Schulferien gelegt haben möchten.
Wir freuen uns auf Ihre Meinungen und Anregungen.

Musik im Wiley 2017

Unser erstes offenes Sommer-Open-Air-Fest am Samstag, den 29. Juli 2017, fand genau zum Ferienbeginn in Bayern statt.
Zu verdanken haben wir dies unserem Mitglied Helmut Lang. Er kam Anfang des Jahres auf den Vorstand des Bürgervereins zu und unterbreitete seine Idee. Damit war die Sache jedoch nicht für ihn erledigt, sondern er kümmerte sich um alles, was mit Musik zu tun hatte.

Am Vormittag hat er dann Mithilfe seiner Freunde die Bühne herangefahren und aufgebaut, denn vonseiten des Bürgervereins haben nur zwei Frauen ihre Hilfe angeboten, dabei wurden für den Auf- und Abbau so sehr kräftige Männer gebraucht.

Die Bühne wurde auf dem Bouleplatz aufgestellt und so konnten sich die Zuhörer auf den gegenüberliegenden Terrassen niederlassen. Mehr als erwartet waren gekommen und fanden auf den angelegten Treppen Platz und waren begeistert von den Darbietungen und dem Ort. Es war ein wunderschöner, warmer Tag und die Sonne beleuchtete, bevor sie sich verabschiedete in ihrer besonderen Art die Bühne. An dieser Stelle unser Lob an die, die den Peter-Biebl-Park ermöglicht und angelegt haben.

Alle teilnehmenden Musiker erhielten für ihre Teilnahme keine Gage. Dafür können wir uns nur bedanken bei:

Bedanken möchten wir uns bei allen, die dafür gesorgt haben, dass dieses Event stattfinden konnte. Da ist natürlich an erster Stelle Helmut Lang und die Musiker, aber auch die Techniker, die vielen, vielen Helfer im Hintergrund. Auch die leibliche Versorgung der Musiker kam hauptsächlich aus privatem Bereich. Nicht vergessen möchte ich das Ehepaar Mayer, dass schon von Beginn an Fotos gemacht hat und von denen ich nur eine kleine Auswahl hier zeigen kann.

Stefan Wunder © Jürgen Mayer© Jürgen MayerStefan Wunder © Jürgen MayerStefan Wunder © Jürgen MayerAbout Ally © Jürgen MayerAbout Ally © Jürgen MayerAbout Ally © Jürgen MayerThe Wagidaus © Sonja MayerAbout Ally © Jürgen MayerAbout Ally © Jürgen MayerAbout Ally © Sonja MayerHelmut Lang © Sonja MayerAl Helsy © Jürgen MayerAl Helsy © Jürgen MayerAl Helsy © Sonja MayerAl Helsy © Sonja Mayer© Sonja MayerAl Helsy © Sonja MayerBülent Köksal © Jürgen MayerTechnik © Sonja MayerBülent Köksal © Sonja MayerBülent Köksal © Sonja MayerBülent Köksal © Sonja MayerBülent Köksal © Sonja MayerBülent Köksal © Sonja MayerBülent Köksal © Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen MayerThe Wagidaus © Jürgen Mayer© Jürgen MayerThe Wagidaus © Jürgen MayerThe Wagidaus © Jürgen MayerThe Wagidaus © Jürgen MayerThe Wagidaus © Jürgen Mayer© Jürgen MayerTechnik © Sonja MayerThe Wagidaus © Sonja MayerThe Wagidaus © Jürgen Mayer© Jürgen MayerEGIGG © Jürgen Mayer© Sonja MayerEGIGG © Sonja MayerEGIGG © Sonja MayerEGIGG © Sonja MayerEGIGG © Sonja MayerEGIGG © Sonja MayerEGIGG © Sonja MayerEGIGG © Sonja MayerEGIGG © Sonja MayerHelmut Lang © Sonja MayerEGIGG © Sonja MayerEGIGG © Sonja MayerEGIGG © Sonja Mayer