Alle Beiträge von Wolfgang Bittner

Hofflohmarkt „Das Wiley packt aus“ 2016

Die Sommerferien in Bayern werden hier bei uns im Wiley schon seit einigen Jahren mit einem Hofflohmarkt beendet. Wieder ein Jahr weiter, die Kinder sind wieder größer geworden, haben andere Interessen und so gibt dieser Hofflohmarkt die Möglichkeit, sich von einigen Dingen zu trennen. Dies ganz ohne größeren Aufwand, man stellt die Sachen einfach vor die Haustür und hofft, dass möglichst viele Leute kommen und so doch ein bisschen von dem zurückkommt, was die Sachen einmal gekostet haben.

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Wir vom Bürgerverein machen dafür die Pressearbeit und stellen dafür die Plakate auf. Gestern am Samstag, 10. September, war es dann wieder so weit. Bereits um 10:00 Uhr, eine Stunde vor Start, fuhren Interessenten durch unser Wiley und schauten mit Kennerblick, ob hier und da schon ein Schnäppchen zu machen ist. Dies war für mich das Zeichen, dass es mit der Pressearbeit geklappt hat, auch wenn dies nicht alle so gesehen haben. Schließlich haben wir keinen Einfluss darauf, ob eine Zeitung die von uns gelieferte Information veröffentlicht oder nicht.

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Wir hatten wie im Jahr zuvor wieder tolles Wetter. Leider für einen Flohmarkt zu schönes Wetter, denn die Besucherzahl war leider im unteren Bereich angesiedelt. Mir persönlich hat es trotzdem viel Spaß gemacht und so manchem anderen Aussteller auch, wie ich bei meinen Besuchen erfahren durfte.

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Erwähnen möchte ich noch, dass gut die doppelte Menge an Ständen im Wiley zu entdecken war, als sich bei uns zuvor angemeldet haben. Diese Spontanität soll auch so bleiben, nur sollte darüber nachgedacht werden, dass wenn weiterhin die Anmeldezahlen zurückgehen, die Gefahr besteht, dass wir vom Bürgerverein die geplante Beteiligung für zu gering halten und den Hofflohmarkt absagen.

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Nun freue ich mich erst einmal auf das nächste Jahr, wenn wir mit dem fünften Hofflohmarkt ein klitzekleines Jubiläum begehen.

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Nur noch ein Mittsommerfeuer

© Thomas Trautner

Wettervorhersagen sind inzwischen meist sehr zutreffend. Dieses Mal haben wir uns gewünscht, dass diese doch nicht so zutreffend wären. Für den Samstagabend war eine Regenwahrscheinlichkeit von 80 % vorhergesagt. Bis circa 18:00 Uhr hatten wir wunderschönes Wetter hier in unserem Wiley. Dann deutete ein Grollen an, dass sich dies bald ändern wird. Genau zu dem Zeitpunkt, an dem wir unser Nachbarschaftspicknick starten wollten, öffnete der Himmel seine Schleusen. Uns blieb nichts anderes übrig als das Picknick abzusagen. Dabei sollte es eine so tolle Veranstaltung werden.

© Thomas Trautner

Das Organisationsteam bestehend aus Petra Daumann, Manuela Schwenger und Yasemin Clauß hatten sich dafür einiges einfallen lassen. So wurden extra Spiele für die Kinder organisiert, damit denen auch nicht langweilig wird und die Eltern das Picknick genießen können. Nun denn, ein Mitglied hat das Wetterradar im Internet beobachtet und so wussten wir, dass zumindest das Mittsommerfeuer stattfinden konnte. Sehr nass war das Holz und Stroh nicht geworden und so konnten wir zusammen mit ca. 40 Besuchern das Feuer genießen.

Outdoor-Gym-Parcour

Am Samstagmorgen war gegen 11:00 Uhr die Einweihung des Outdoor-Gym-Parcours im Sport- und Freizeitpark Wiley. Auf Anregung von Bürgern hat die Stadt Neu-Ulm diesen Parcours anlegen lassen und jeder ist aufgerufen, sich an den Geräten zu „ertüchtigen“. Wie Oberbürgermeister Gerold Noerenberg bei seiner Einweihungsansprache erwähnte, sind auch Geräte dabei, die gut für die eigene Balance sind. Zur Einweihung gekommen waren Stadträtinnen und Stadträte und von der Verwaltung der Stadt Neu-Ulm Herr Seiffert und Frau Stieglitz. Wie wir feststellen durften, wurde die Anlage nach der Fertigstellung und bereits vor der Einweihung gut genutzt. Die richtige Nutzung der aufgestellten Geräte ist auf einer Tafel mit Piktogrammen beschrieben.

© Lützel Stadtverwaltung Neu-Ulm© Lützel Stadtverwaltung Neu-Ulm© Lützel Stadtverwaltung Neu-Ulm© Lützel Stadtverwaltung Neu-Ulm© Lützel Stadtverwaltung Neu-Ulm© Lützel Stadtverwaltung Neu-Ulm

Jahreshauptversammlung 2016

Auf der Grundlage der Berichte in der Tageszeitung stand dem Bürgerverein Wiley e.V. ein ähnliches Debakel ins Haus, wie bei anderen Vereinen. Doch hier gab es ein happy end.

Bereits auf der Jahreshauptversammlung 2015 kündigte sich an, das auch dem Bürgerverein Wiley e.V. ein starker Wechsel im Vorstand bevorstehe. 2015 war kein Wahljahr und so nutzte die Vorsitzende Martina Maurer die Gelegenheit, schon einmal anzukündigen, dass sie 2016 nicht mehr zur Verfügung stehe. Das war fast genau ein Jahr zuvor und man sollte doch meinen, dass sich in diesem Zeitraum eine 1. Vorsitzende oder ein 1. Vorsitzender bei 250 Mitgliedern finden würde. Doch schon bald zeigte sich, dass dies nicht einfach wird. Inzwischen hatte der Kassenwart Marc Löcher sein Amt niedergelegt, welches dann die stellvertretende Kassenwartin Jane Bonda, die auch noch die Sparte Sport unter sich hatte, kommissarisch weiter führte. Dann erklärte die Schriftführerin Ursula Bohn, dass sie auch 2016 nicht mehr kandidieren wolle. Seit der Gründung des Bürgervereins vor 12 Jahren habe sie dieses Amt inne.

Mit dem Vorsitz des Vereins drei Posten in einer Wahl neu zu besetzen – da sah der Vorstand des Vereins ein Problem auf sich zukommen und schaute sich nach kompetenter Hilfe um. Findungskommission war das Schlüsselwort. Nach den bayrischen Sommerferien wurden Mitglieder und Nichtmitglieder angesprochen und angeschrieben und bald hatte man eine Gruppe von 15 Personen zusammen, die sich drei Mal trafen um beginnend mit der Festlegung der Kernaufgaben des Vereins, Nennung von Motto und Vision des Vereins und schließlich Stellenbeschreibung für die neu zu besetzenden Vorstandsposten eine Grundlage schafften, um Mitglieder für die Vorstandsarbeit gewinnen zu können. Die Findungskommissionssitzungen wurden moderiert von Frau Christina Richtmann. Sie hat die entsprechende Ausbildung und führte mit sehr viel Geschick die Teilnehmer zum Ziel.

Die Schlussaufgabe der Teilnehmer war, alle Mitglieder des Vereins zu besuchen, sie danach zu fragen, was sie von dem Bürgerverein erwarten. Mit Nennung des Mottos, der Vision und Übergabe der Stellenbeschreibungen wurden diese aufgefordert in ihrem Bekanntenkreis herumzufragen, ob nicht doch der eine oder andere bereit wäre, einen Vorstandsposten zu übernehmen. Alle haben brav getan, was sie sollten, doch gefunden wurde nur ein Kandidat für den Kassenwart.

Zu Beginn der Jahreshauptversammlung gab es immer noch keine weiteren Kandidaten. Die Situation hatte sich sogar noch etwas zugespitzt, denn auch die stellvertretende Kassenwartin und die stellvertretende Schriftführerin hatten ebenfalls ihr Amt niedergelegt. Nun sicherlich vermutet jetzt der eine oder andere, dass im Vorstand ein schlechtes Arbeitsklima herrschte, nein keineswegs. Wie auch schon die Findungskommission herausgefunden hatte: Zuviel Last auf den Schultern der Einzelnen. Der Vorstand kann die Arbeit nur mit tatkräftiger Unterstützung der Mitglieder schaffen.

Eine gut besuchte Hauptversammlung lies Hoffnung keimen. Die ehemalige Vorsitzende des Vereins Christina Richtmann und die scheidende Vorsitzende des Vereins Martina Maurer hielten Plädoyers für den Verein, doch immer noch nicht gingen die Arme bei den Anwesenden hoch. Frau Richtmann wurde als Wahlleiterin gewählt.

Woran fast keiner mehr geglaubt hat: Dank der Findungskommission
und einer sehr engagierten Frau Richtmann präsentiert sich der neue Vorstand:

v.l. Manuela S., Helga F., Irina D., Sabine S.-P., Petra
D., Wolfgang B., Ralf S., Yasemin C.-K.
1. Vorsitzender Wolfgang Bittner
2. Vorsitzende Sabine Schlömp-Paulus
Schriftführerin Helga Fischer
Kassenwart Ralf Schreiber
stellv. Schriftführerin Petra Daumann
stellv. Kassenwart Irina Duttenhöfer
Kassenprüfer Eckhard Heins
Helmut Kölle
Fachbereiche
Sport Manuela Schwenger
Yasemin Clauß-Kocak
Redaktion Wileym@il derzeit unbesetzt
Anzeigen Gisela Blumstein
Pressearbeit / Veranstaltungen Gerlinde Koch

Putzete 2016

© Eckhard Heins
© Eckhard Heins

Das war ja eine tolle Überraschung! Zum 11. Mal fand am Samstag vor Palmsonntag die Putzete für den Bereich Wiley-Süd statt. Letztes Jahr hatten wir es ohne Plakatwerbung versucht, der Termin liegt ja fest und in der Wileym@il sowie auf der Webseite wird darauf hingewiesen. Doch leider kamen nicht so viele Helfer, die aber trotzdem sehr fleißig waren. Wir berichteten darüber. Doch dieses Mal waren es wieder deutlich mehr und nicht alle Helfer sind auf den Fotos erfasst worden.

Zu unserer Unterstützung und damit überraschend entsandte die Friedenskirche acht afrikanische Migranten und einen Betreuer/Dolmetscher. Was für ein Aufgebot! Wir nutzten es dann auch sogleich und schickten einen Trupp zum Radweg parallel zur Memminger Straße. Dieses zusätzlich zum Grünzug und der John-F.-Kennedy-Straße, wo die vielen anderen Helfer unterwegs waren. Entlang der Memminger Straße schaffte der Trupp (insgesamt 6 Leute) in den eineinhalb Stunden nur die Strecke bis zum neuen Überweg. Dann waren die mitgeführten Müllsäcke voll und der Abfall besonders zwischen den wunderschönen Narzissenrabatten entfernt. Auch die anderen fleißigen Helfer haben wieder sehr viel eingesammelt. Der Grünzug ist somit optimal für die Ostereiersuche am Ostermontag vorbereitet. Durch die große Teilnehmerzahl haben leider nicht alle eine Butterbrezel abbekommen, wir werden aber das nächste Mal daran denken.

Danke an die Friedenskirche für ihre Unterstützung und Danke an ALLE fleißigen Helfer.

Eines möchte ich noch erwähnen: Weit ab von den ganzen Helfern sammelte ein Mädchen im Auftrag ihrer Eltern an der Ecke John-F.-Kennedy-Straße und Edisonallee. Auch ihr gilt unser Dank.

© Eckhard Heins
© Eckhard Heins
© Eckhard Heins

Strauchschnittkurs in der Alten Wache

© Martina Maurer

Beeindruckend und sehr unterhaltsam war der Vortrag von Herrn Braun von der Baumschule Braun in Ulm-Eggingen.
Baumschnitt hatten wir hier im Wiley ja schon,
dieses Mal ging es um die Sträucher.

Wo stehen nicht überall Sträucher:
solitär,
in Gruppen
oder gar als Hecke.

Anhand der gezeigten Bilder fristet so mancher Strauch sein Dasein und könnte doch so schön aussehen.
Herrn Braun gelang es wirklich den Schnitt der Sträucher auf den Punkt zu bringen. Bei der direkt darauf folgenden Demonstration, wie radikal doch zurückgeschnitten werden kann, blutete innerlich so manchem Hobbygärtner das Herz.

© Wolfgang Bittner© Wolfgang Bittner© Wolfgang Bittner

Doch in verständlicher und gar nicht fach-spezifischer Sprache verdeutlichte er den Anwesenden, was zu tun ist, damit der betreffende Strauch wieder in voller Blüte erstrahlt.

Auf Literatur zum Nachlesen hat er ebenfalls hingewiesen.

Finanzielles wollte Herr Braun für seinen Vortrag nicht und so wird der Bürgerverein die eingenommenen Spenden, dem Gerlenhofener Arbeitskreis Umweltschutz (GAU), Plessenteich, zukommen lassen.

Fahrradfahren im Wiley

(Walter Radtke und Wolfgang Bittner)

Unwissenheit schützt vor Strafe nicht, heißt es. Es ist nicht unsere Absicht den Finger zu heben und auf die zu zeigen, die sich falsch verhalten. Fehlverhalten ist oft in Unwissenheit begründet und diese wollen wir mit den folgenden Informationen beseitigen.

Zu den Schildern, die auch der Radfahrer zu beachten hat und hier im Wiley aufgestellt sind, haben wir den Gesetztestext herausgesucht. Erklärend sei angemerkt, dass die Straßenverkehrsordnung (StVO) auch den Fahrradfahrer als Fahrzeugführer sieht und diesen bei Zusammenfassungen deshalb nicht zusätzlich erwähnt.

  • Zeichen 274.1 StVO

    Tempo-30-Zone
    ( Verkehrszeichen Nr. 274.1)
    Erhöhung der Verkehrssicherheit (insbesondere Schulwegsicherheit) Reduzierung von Emissionen (namentlich Abgase und Lärm) Verbesserung der Wohn- und Aufenthaltsqualität

  • Zeichen 239 StVO

    Gehweg
    (Verkehrszeichen 239)
    Die Benutzung der Gehwege durch Fahrzeuge ist nicht erlaubt. Dies ergibt sich aus § 2 StVO: „Fahrzeuge müssen die Fahrbahn benutzen …“. Eine Ausnahme gibt es für Kinder mit Fahrrädern. Kinder bis zum vollendeten 8. Lebensjahr müssen, ältere Kinder bis zum vollendeten 10. Lebensjahr dürfen mit Fahrrädern Gehwege benutzen.
    Auf Fußgänger ist dann besondere Rücksicht zu nehmen

  • Zeichen 239 und 242 StVO

    Gehweg. Radfahrer frei
    (Verkehrszeichen 239 und 242 mit Zusatzschild „Radfahrer frei“)
    Auf Gehwegen müssen alle Fahrenden ihre Geschwindigkeit an den Fußgängerverkehr anpassen. Der Radverkehr darf auf dem Gehweg nur Schrittgeschwindigkeit fahren und muss dem Fußgängerverkehr Vorrang einräumen und hat in besonderer Weise auf Fußgänger Rücksicht zu nehmen. Fußgänger dürfen weder gefährdet noch behindert werden. Wenn nötig, müssen Fahrzeugführer warten

  • Zeichen 241 StVO

    Getrennter Rad- und Fußweg
    (Verkehrszeichen 241)
    Hier verlaufen Rad- und Gehweg nebeneinander. Das Schild steht meist zwischen den beiden Wegen. Radfahrer dürfen nicht auf den Gehweg ausweichen, auch nicht zum Überholen

  • Zeichen 240 StVO

    Gemeinsamer Geh- und Radweg
    (Verkehrszeichen 240)
    Auch hier dürfen Radfahrer nicht auf der Fahrbahn fahren, sondern müssen sich den Weg mit den Fußgängern teilen. Radfahrer haben keinen Vorrang, die Fußgänger müssen sie aber durchfahren lassen. Die StVO sagt, dass sie auf Fußgänger Rücksicht nehmen müssen. Das bedeutet, dass man als Radfahrer klingeln darf, um Fußgänger zu warnen, aber warten muss, bis sie den Weg frei machen. Als Radfahrer sollte man immer darauf achten, ob die Fußgänger das Klingelsignal gehört haben und wie sie darauf reagieren. Manchmal weichen Fußgänger erst mit Verzögerung aus und geraten dadurch vor das Fahrrad. Man darf sie aber auch nicht durch zu dichtes Vorbeifahren erschrecken – Fahrräder kommen ja lautlos und überraschend heran

  • Zeichen 325.1 StVO

    Verkehrsberuhigter Bereich – auch Spielstraße genannt
    (Verkehrszeichen 325.1)
    Fußgänger dürfen die Straße in ihrer ganzen Breite benutzen; Kinderspiele sind überall erlaubt. Der Fahrzeugverkehr muss Schrittgeschwindigkeit einhalten. Die Fahrzeugführer dürfen die Fußgänger weder gefährden noch behindern; wenn nötig müssen sie warten. Die Fußgänger dürfen den Fahrverkehr nicht unnötig behindern. Das Parken ist außerhalb der dafür gekennzeichneten Flächen unzulässig, ausgenommen zum Ein- oder Aussteigen, zum Be- oder Entladen.

    Beim Ausfahren aus einem verkehrsberuhigten Bereich ist man wie beim Ausfahren aus einem Grundstück gegenüber allen anderen Verkehrsteilnehmern wartepflichtig.
    Rechts-vor-Links gilt nicht

Und dann noch ein paar Anmerkungen:

  • Querung Memminger Straße:
    • John-F.-Kennedy-Straße/Albert-Schweitzer-Straße
    • Martin-Luther-King-Allee/Wegenerstraße

    Benutzt ein Radfahrer beim Überqueren der Memminger Straße den Ampel-Übergang (Ampel für Fußgänger !), so muss er nach der StVO das Fahrrad schieben. Dies gilt ebenso auf dem zusätzlich angelegten Fußweg zwischen der Memminger Straße und der Wegenerstraße. Soll die Memminger Straße radelnd überquert werden, so ist die Straßenbenutzung erforderlich

  • Tiefgaragen-Ausfahrten
    Hier im Wiley gibt es sehr viele Tiefgaragen-Ausfahrten und auch wenn Fahrerin/Fahrer des aus- und einfahrenden Fahrzeugs beim Passieren des Gehwegs auf Fußgänger zu achten haben, sollten auch die Gehwegbenutzer zu ihrer eigenen Sicherheit ebenfalls aufmerksam sein.
    Dieser Aufruf geht insbesondere an Eltern, deren Kinder auf den Laufrädern/Fahrrädern oftmals eine nicht zu unterschätzende Geschwindigkeit erreichen

2016 wird der Stadtteilplatz gemacht

In seiner Septembersitzung fasste der zuständige Ausschuss des Stadtrates den einstimmigen Baudurchführungsbeschluss für den Stadtteilplatz an der Edisonallee. Damit wurde die letzte Hürde genommen, die Verwaltung schreibt nun in die verschiedenen Gewerke aus und im Frühjahr 2016 dürften die Bauarbeiten starten.

© Koeber Landschaftsarchitektur
© Koeber Landschaftsarchitektur

In einigen Bereichen wurde die Planung, an der die Bürgerschaft zweimal beteiligt worden war, noch abgeändert. Dies betrifft z.B. die Baumarten. Zur Erinnerung: In Reminiszenz zur amerikanischen Vergangenheit waren Bäume ausgesucht worden, die in den USA heimisch sind, zudem sollten sie die Jahreszeiten wieder spiegeln.

Die in Zusammenarbeit mit dem Büro Koeber neu ausgesuchten Bäume genügen ebenfalls den gestalterischen Ansprüchen. Sie müssen außerdem natürlich für diesen Standort geeignet sein, das bedeutet besondere Anforderungen an die Standfestigkeit und sie müssen widerstandsfähig gegen Trockenheit sowohl im Winter als auch im Sommer sein.

Weitere Änderungen:
Der Bezug zum neuen Übergang über die Memmingerstraße wird durch eine Pflasterung am Nordwest-Eck hergestellt. Gegenüber in der Nähe des Café-Bistro Edison wird ein Baum versetzt werden.
Die extra für diesen Platz entworfenen Sitzelemente werden teilweise mit Rückenlehnen und Armlehnen ausgestattet, um besonders unseren älteren Bürgern das Aufstehen zu erleichtern. Das zunächst geplante Außenschachspiel wurde durch einen Tischkicker und ein Billard ersetzt. Die Ausgabe der Kugeln wird dankenswerterweise vom Café-Bistro Edison übernommen. Weitere Abfallbehälter sind vorgesehen, ebenso ein OB-Infokasten. Es ist wünschenswert, dass der Bürgerverein diesen mitnutzen kann.

Der Bürgerverein würde gerne auf dem Platz einen „Offenen Bücherschrank“ aufstellen. Dafür werden noch Sponsoren gesucht.

Die ursprünglich vorgesehenen Leuchten werden durch die im Quartier schon vorhandenen ersetzt, dies ist finanziell günstiger und stellt einen Bezug zum Straßenraum her. Der Platz wird geprägt sein durch das polygonale Pflaster, Bäume, Pflanzinseln und Sitzmöbel. Eine Freifläche für Feste oder kleinere Märkte ist mit der entsprechenden Ausstattung vorgesehen.

Für ein hoffentlich später entstehendes Bürgerbegegnungshaus ist auch noch Platz.

Ausführungsbeginn ist für Anfang April 2016 angedacht und die Fertigstellung der Arbeiten für Ende 2016 vorgesehen. Je nach Witterung müsste ggfs. die Staudenpflanzung auf das Frühjahr 2017 verschoben werden.