Unser Wiley - unsere HeimatWir setzen uns für den Erhalt und die Weiterentwicklung unseres bunten Viertels ein.
Wir bieten eine Plattform für vielfältige nachbarschaftliche Begegnungen.
Wir stehen für eine starke Gemeinschaft nach innen und nach außen.

© Tanja Laubisch

Ostereiersuche 2019

Super haben die Damen von der Ostereiersuche es wieder gemacht, das kann man hier ruhig mal sagen. Irina, ihre Tochter und Svetlana wurden dieses Jahr von Lena unterstützt. Katharina konnte wegen ihres kranken Kindes nicht mithelfen und so kam ihnen die überraschende Hilfe ganz gelegen.

© Svetlana

Schon früh hatten die Vier damit begonnen, die Spenden von REWE Mendle, der Wiley Apotheke und der Metzgerei Stötter zu verstecken. Und trotzdem wurden sie wie jedes Jahr von den größeren Kindern bereits beobachtet.

Und damit bin ich auch schon bei meiner Bitte, die ich nicht das erste Mal äußere:
Liebe Eltern, sprechen Sie doch bitte mit Ihren „großen Kinder“. Die Ostereiersuche ist nun mal nur für Kinder bis 10 Jahre.
Das hat auch seinen Grund. Der Bereich um die Tischtennisplatte im Peter-Biebl-Park ist sehr offen und wir wollen doch auch, dass (unsere) Kleinen es bei der Suche nicht allzu schwer haben. Kinder über 10 sind schneller und räumen so den Kleinen alles weg. Das finde ich wirklich nicht fair.

© Svetlana

Schönes Wetter unterstütze dieses Jahr wieder die Suche und so hatten hoffentlich alle ihren Spaß und wurden trotzdem fündig.

Wir vom Bürgerverein freuen uns jedenfalls sehr, dass es uns jedes Jahr mit unseren Sponsoren und vor allem aufgrund der helfenden Hände gelingt, diese Suche zu veranstalten. Dafür ein ganz besonderes Dankeschön!

Nun wünsche ich Ihnen allen ein tolles Neu-Ulmer Jubiläumsjahr. Aufgrund der vielen Veranstaltung hält sich der Bürgerverein dieses Jahr etwas zurück. Doch ich darf an dieser Stelle schon verraten, dass „Musik im Wiley“ zu Beginn und die „Amerikanischen Tage“ am Ende der Schulferien, Veranstaltungen sind, die man nicht verpassen sollte.

Putzete 2019

Bereits zum vierzehnten Mal trafen sich Freiwillige am nördlichen Aussichtshügel, um im Peter-Biebl-Park und entlang der John-F.-Kennedy-Straße Müll einzusammeln.

Auch dieses Jahr keine Plakatwerbung wie die beiden Jahre zuvor. Den Termin zur Putzete wie zu den anderen Terminen des Bürgervereins veröffentlichen wir immer auf unserer Homepage und seid einiger Zeit auch noch zusätzlich auf der letzten Seite der Wileym@il.

Ich bin der festen Überzeugung, dass dies ausreichend Werbung für diese Veranstaltung ist. Besonders bei dieser Veranstaltung ist Müllbeseitigung das Thema. Plakate sind nur zusätzlicher Müll oder sieht das jemand anders?

© Wolfgang Bittner

Und andererseits möchte ich an dieser Stelle anmerken, dass die meisten Teilnehmer Wiederholungstäter sind. Mein besonderer Dank gilt dieses Mal den Eltern, die mit ihren Kindern zusammen an der Aktion teilnehmen. Die Greifzange, oftmals größer als das Kind, sorgt gleichzeitig für einen spielerischen sowie distanzierten Umgang mit dem Müll.

Am Ende der Aktion gab es dann wieder Butterbrezeln und Apfelsaftschorle für alle Beteiligten.

Stolz berichtete ich da den Teilnehmer, dass ich auf meiner Strecke kaum mehr Hundekot gefunden habe. Diese Hinterlassenschaften sind dort, wo unsere Kinder unbeschwert spielen sollen wirklich ein Unding. Leider berichteten mir dann Teilnehmer, dass sich dies nur in den südlicheren Teil des Parks verlagert habe. Doch auch dort sind unsere Kinder mit ihren Freunden oder mit ihren Eltern unterwegs. Es wäre schön, wenn wir zur nächsten Putzete am 04.04.2020 auch dort weniger „Häufchen“ unserer geliebten Vierbeiner fänden.

Bis dahin eine schöne und „sorgenfreie“ Zeit im Peter-Biebl-Park und natürlich in unserem Wiley.

Schulung im Wiley: Obstbaumschnitt

© Thomas Trautner

Über fünf Jahre stehen jetzt im südlichen Teil des Peter-Biebl-Park, auf der Streuobstwiese, 15 Obstbäume. Diese sind alle von Bewohnern aus dem Wiley, die meisten davon Mitglied im Bürgerverein, bezahlt worden. Fünf Jahre ist eine lange Zeit, doch die Stadt hatte uns auferlegt, dass wir in dieser Zeit nichts an den Bäumen machen.

© Thomas Trautner

Herr Erne zeigte den Anwesenden zuerst auf Schautafeln, wie man beim Obstbaumschnitt vorzugehen habe und wo besonders darauf zu achten sei. Sehr anschaulich wurde uns die Wachstumsphasen des Baumes erklärt und dabei gleich darauf hingewiesen, dass der falsche Schnitt nicht nur die Wasserruten sprießen, sondern auch die Früchte in dem entsprechenden Jahr ausbleiben lässt.

Als die vielen Fragen der Kursteilnehmer beantwortet waren, kam die praktische Demonstration und anschließend durften wir selbst die Bäume „in Form“ bringen.

© Thomas Trautner

Gestern nun war der Termin für den Obstbaumschnitt im Wiley. Angestoßen und vermittelt von Christina Richtmann, wurde mit Rudolf Erne ein passender Samstag-Nachmittag vereinbart. Und gleich zu Anfang bekamen diejenigen, die zu der Schulung Vorort gekommen waren, zu hören, dass wir mit dem „Erziehungsschnitt“ etwas zu lange gewartet haben.

Auf unserer Streuobstwiese befinden derzeit 13 Bäume:

  • 3 Birnen
    • Grüne Sommermagdalene
    • Ulmer Butterbirne
    • Weißenhornerbirne)
  • 2 Zwetschgen
    • Bühler Frühzwetschge
    • Hauszwetschge
  • 8 Äpfel
    • Prinz Albert von Preußen
    • Schöner von Herrnhut
    • Roter Boskoop
    • Grahams Jubiläumsapfel
    • Großer Rheinischer Bohnapfel
    • Kaiser Wilhelm
    • Berner Rosenapfel
    • Rote Sternrenette

Letztes Jahr hat sich leider ein Apfelbaum verabschiedet. Dieser wird jedoch im Herbst ersetzt. Die Empfehlung von Herrn Erne ist, die Streuobstwiese mit einem Glockenapfel zu bereichern.

© Thomas Trautner

Die verschiedenen Obstbäume sowie die unterschiedliche Entwicklung der Bäume verlangte den Anwesenden immer wieder schwierige Entscheidungen ab. Ist dieser Ast wichtig für den Baum? Wenn dies nicht mit ja beantwortet werden konnte, musste entschieden werden, ob dieser Ast für Früchte an diesem Baum sorgt und keinen anderen in der Entwicklung behindert. Wenn dies zutraf, wurde die Entfernung des Astes auf die nächsten Jahre verschoben. Die Anwesenden hatten bei kühlem und windigen Wetter viel Spaß und waren gegen Ende trotz einsetzendem Regen nicht dazu zu bewegen, den Baumschnitt abzubrechen. Erst als der letzte Baum die gewünschte Form hatte, gingen die letzten nach Hause, ganz bestimmt, um sich aufzuwärmen. Nun wird von den Beteiligten noch sehnsüchtiger der Frühling erwartet. Schließlich möchte man sehen, dass die Arbeit sich gelohnt hat.

© Thomas Trautner

Material zum Herunterladen finden Sie hier:

Apfelsorten für die StreuobstwieseBestäubung im ObstgartenKernobstschnittObst für kleine GärtenObstanbau im HausgartenVeredlung von Obstgehölzen

Hofflohmarkt „Das Wiley packt aus“ 2018

© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner

Wenn die Sommerferien in Bayern zu Ende gehen, findet am Wochenende vor Schulbeginn im Wiley-Süd der Hofflohmarkt statt. Die Meterologen konnten sich diesmal bei Ihren Voraussagen nicht entscheiden ob es ein sonniger Tag wird oder ob nicht doch hin und wieder ein Schauer uns überraschen wird. Wir waren jedoch sehr zufrieden mit dem Wettergott, denn an dem letzten Sommerferienwochenende bescherte er uns nochmal zwei schöne sonnige Tage.

© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner

Es hatten sich 16 Haushalte über unsere Webseite angemeldet und dazu kamen noch einige Anmeldungen über nebenan.de. Hoffentlich haben sie auch so gute Geschäfte gemacht wie ich. Ganz ehrlich, soviel habe ich noch nie eingenommen, obwohl ich den Eindruck hatte, dass weniger Besucher gekommen sind. Um nochmal auf die „Anmeldungen“ über nebenan.de zurückzukommen: Wir freuen uns sehr, wenn auch dort jemand zusagt. Da wir aber keine Adresse haben, können wir auch keinen Vermerk auf den Plakaten und auf der Karte hier auf unserer Webseite machen.

© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner

Und damit bin ich auch bei einem Grundthema dieses Berichtes: Wir werden nächstes Jahr keine Plakate mehr aufstellen. Wie jedes Jahr befragte ich auch dieses Mal Besucher, wie Sie meinen Stand gefunden haben und wo Sie noch gewesen sind bzw. wohin sie noch hin wollen. Keiner der Befragten hat die Plakate beachtet, sondern alle sind einfach mal so durch die Straßen von Wiley-Süd gefahren oder gelaufen.

© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner

Dies war mir in den Jahren zuvor schon immer wieder gesagt worden, doch da war noch der eine oder andere der sich doch über das Plakat informiert hatte. Also werden wir nur noch, wenn überhaupt, Plakate aufstellen, die auf den Hofflohmarkt hinweisen aber darauf keine Karte mehr veröffentlichen. Die Entscheidung wird dafür schon auf der nächsten Vorstandssitzung am 13.09.2018 fallen.
Die Karte gibt es dann nur noch im Internet auf unserer Seite.
Sollten Sie anderer Meinung sein dann schreiben Sie uns. Wir freuen uns auf Ihre Meinung.

© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner