Unser Wiley - unsere HeimatWir setzen uns für den Erhalt und die Weiterentwicklung unseres bunten Viertels ein.
Wir bieten eine Plattform für vielfältige nachbarschaftliche Begegnungen.
Wir stehen für eine starke Gemeinschaft nach innen und nach außen.

Lebendiger Adventskalender – Adventsfeuer 2019

© Thomas Trautner© Thomas Trautner

Das Jahr 2019 neigt sich zu Ende, in wenigen Tagen ist es soweit. Doch für viele auch im Wiley ist dies eine stressreiche Zeit. Die bevorstehenden Feiertage wollen optimal vorbereitet sein. Nur so ist ein Gelingen gesichert. Ist es da nicht doch mal an der Zeit, sich auf das Wesentliche in der Adventszeit zu besinnen? Sei es auch nur für eine Stunde.

Adventlich leben heißt, guter Hoffnung sein. Zu allen Zeiten des Jahres. Im vertrauensvollen Sein sich geborgen fühlen, im zärtlichen Wiegen der Erde. Guter Hoffnung sein heißt auch, Erwartung wagen. Denn, es kommt noch etwas, auf das zu freuen es sich lohnt. Und wer weiß, vielleicht ist es ja längst da. Wir können es nur noch nicht sehen. Es bedarf der Aufmerksamkeit, unsere Sehnsüchte und Bedürfnisse, die da tief innen schlummern, zu entdecken und ans Licht zu bringen. (© Monika Minder)

An dem von der Petruskirche initiierten „Lebendigen Adventskalender“ haben wir uns auch dieses Jahr mit einem „Türchen“ beteiligt. Unter dem Weihnachtsbaum auf dem Stadtteilplatz wurden weihnachtliche Lieder gesungen, Gedicht und Weihnachtsgeschichte vorgetragen. Natürlich wurde von unserer Seite noch einiges mehr getan und für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt.

© Thomas Trautner© Thomas Trautner

Der Weihnachtsbaum wurde wie die Jahre zuvor von der NUWOG gestellt, für die Beleuchtung sorgen wir. Gerne darf der Baum von Ihnen geschmückt werden.

Wir wünschen Allen eine besinnliche Vorweihnachtszeit und ein schönes Fest im Kreise der Familie. Komme Sie gut, vor allem gesund ins Jahr 2020.

„Die Wache“ erstrahlt

© wolfgang Bittner

Unter der Leitung des Ehepaars Schilling (Mitarbeiter der Friedenskirche) wurde die Außenfassade der „Wache“ erneuert.
Ebenfalls beteiligt waren Jugendliche von „Yougend“, die in einem der letzten Bauwerke der US-Armee hier im Wiley ihre Räume hat, und der Vorstand des Bürgervereins.

Das waren zwei Tage Arbeit. Am ersten Tag wurde die Fassade des Gebäudes mit Hochdruckreinigern und anderen Gerätschaften gereinigt. Der Bewuchs um und am Objekt wurde entfernt, hier wurde vonseiten der Stadt seit Jahren nichts mehr gemacht. Auch die sich in einem desolaten Zustand befindende Dachrinne wurde gereinigt und für den Anstrich vorbereitet.

Am zweiten Tag wurde die Fassade gestrichen. Die Dachrinne erstrahlt jetzt in einer silbrigen Farbe. Am Ende der beiden Tage waren alle Beteiligten geschafft, doch sehen Sie selbst! Es hat sich wirklich gelohnt.

© wolfgang Bittner© wolfgang Bittner

Von Passanten wurde ich immer wieder gefragt: „Warum das denn? Das Gebäude wird doch abgerissen“. Nun, noch ist es nicht so weit. Das Gebäude wird von der Friedenskirche sowie vom Bürgerverein Wiley e.V. immer noch stark genutzt. Außerdem liegt die Wache am Eingang zu unserem Wiley, ist also eine Art Aushängeschild – die Renovierung war dringend notwendig.

Musik im Wiley 2019

© Thomas Trautner

Die Wettervorhersage für unser Musik-Festival war nicht die Beste. Hatten wir die Tage zuvor mit einer Hitzewelle zu kämpfen, so sollte sich das Wetter am Samstag schlagartig ändern. Von deutlicher Abkühlung war die Rede, nur noch 25 °C. Das war uns recht. Zu heiß ist nichts für die Besucher und nichts für die Akteure. Kräftige Gewitter wurden ebenso vorhergesagt. Die verschiedenen Wetter-Apps zeigten nur dann verlässliche Daten, wenn wir das anhand der Wolken am Himmel auch ohne App konnten. Zuverlässiger scheint mir da der Regenradar.

© Thomas Trautner© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

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Wir hofften auf unser Glück. Die Vorbereitungen für das Fest waren abgeschlossen und die Verträge geschlossen. Die Ausgaben hätten wir also auf alle Fälle. Am Freitag begann der Aufbau mit dem Abholen des Spielmobils und der Platzierung des Kühlanhängers. Hier traten gleich die ersten Probleme auf. Meine Kabeltrommel versagte schon nach 20 Minuten. Die anderen Kabeltrommeln waren zu kurz. Da half nur eins, runter mit dem Kabel von der Trommel und schnell noch einen Außenstecker vom Baumarkt besorgt. Nun war sichergestellt, dass die Getränke am nächsten Tag die richtige Temperatur hatten.

© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

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Mitten im Zeltaufbau am Samstag wurden wir vom ersten Schauer überrascht. Wenige Zeit später kam der nächste und ab 14:00 Uhr regnete es nur noch.

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Was machen? Keiner wollte glauben, dass das Event nicht stattfinden kann, und hoffte auf ein Einlenken des Wettergottes. Vor den Sitzplätzen bildeten sich inzwischen große Pfützen. Um 15:40 Uhr wurde uns klar – das wird nichts. Zwar sollte um 16:00 Uhr die Sonne scheinen, doch für 17:00 und 19:00 Uhr waren weitere Schauer angekündigt.

© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

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Ich hatte gerade ausgesprochen, dass wir abbrechen, da kam die Sonne heraus. Helmut und die anderen machten den Vorschlag: „Wir bauen auf und spielen für uns. Wenn einer kommt, dann darf er sich an den privat bereitgestellten Kuchen und Salaten bedienen, nur damit wir nichts wegwerfen müssen“.

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Wir machten mit dem Aufbau weiter und wurden erneut unterbrochen. Diesmal nicht vom Regen, sondern von den ersten Gästen, die etwas zu trinken wollten.

© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

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Es ging drunter und drüber. Der Ablauf entwickelte sich anders als geplant. Die inzwischen stark herunter brennende Sonne lies die immer mehr werdenden Gäste nach allem suchen, was Schatten spendete. Es war schwer, in diesem Chaos den Überblick zu behalten.

© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

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Für die, die dabei waren, hier die Bands/Musikkapellen in der Reihenfolge ihres Auftritts:

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Entgegen aller Vorhersagen hielt das Wetter bis 22:00 Uhr und so hatten wir ein tolles Event. Für den Abschluss der Veranstaltung war die Gruppe „Simeon“ vorgesehen. Die konnte aufgrund des Starkregens nicht mehr auftreten, dabei hatten gerade sie heute den weitesten Weg zurückgelegt. Sie waren am Morgen von Hannover aus gestartet.

© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

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Wir waren glücklich, dass auch dieses Jahr mit „Musik im Wiley“ uns wieder ein Kultur-Ereignis im Herzen unseres Stadtteils gelungen war.

Zum ersten Mal wurde das ganze Gelände rund um die Bühne bevölkert.

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Wir freuen und bedanken uns sehr für die finanzielle Unterstützung von der Stiftung Neu-Ulm „Helfen mit Herz“, damit sind 12 % der Kosten abgedeckt.

© Jürgen Mayer

Und nun noch eine Anmerkung in eigener Sache:
Der Bürgerverein Wiley e.V. ist ein kleiner Verein und stemmt dieses Event zum dritten Mal ohne jegliche Unterstützung (bis auf die erwähnte) vonseiten der Stadt oder anderen Organisationen. Die großen Verluste müssen jedes Jahr gegenüber den Mitgliedern gerechtfertigt werden.

Die Spendenkörbchen erbrachten leider nur den Betrag, den die Musiker als Fahrkostenzuschuss bekommen haben. Die treten letztendlich für uns ohne Gage auf.

Irgendetwas muss sich ändern,
ansonsten müssen wir etwas verändern.

Wir haben hier ein tolles Gelände mitten in unserem Wohngebiet, das eine Absperrung nicht zulässt und die wir auch nicht wollen.

Warum stehen wir hier nicht zusammen für unser Wiley?
WIR BRAUCHEN MEHR MITGLIEDER
und auch mehr, die mitmachen und nicht immer alles dem Vorstand überlassen.