Unser Wiley - unsere HeimatWir setzen uns für den Erhalt und die Weiterentwicklung unseres bunten Viertels ein.
Wir bieten eine Plattform für vielfältige nachbarschaftliche Begegnungen.
Wir stehen für eine starke Gemeinschaft nach innen und nach außen.

„Die Wache“ erstrahlt

© wolfgang Bittner

Unter der Leitung des Ehepaars Schilling (Mitarbeiter der Friedenskirche) wurde die Außenfassade der „Wache“ erneuert.
Ebenfalls beteiligt waren Jugendliche von „Yougend“, die in einem der letzten Bauwerke der US-Armee hier im Wiley ihre Räume hat, und der Vorstand des Bürgervereins.

Das waren zwei Tage Arbeit. Am ersten Tag wurde die Fassade des Gebäudes mit Hochdruckreinigern und anderen Gerätschaften gereinigt. Der Bewuchs um und am Objekt wurde entfernt, hier wurde vonseiten der Stadt seit Jahren nichts mehr gemacht. Auch die sich in einem desolaten Zustand befindende Dachrinne wurde gereinigt und für den Anstrich vorbereitet.

Am zweiten Tag wurde die Fassade gestrichen. Die Dachrinne erstrahlt jetzt in einer silbrigen Farbe. Am Ende der beiden Tage waren alle Beteiligten geschafft, doch sehen Sie selbst! Es hat sich wirklich gelohnt.

© wolfgang Bittner© wolfgang Bittner

Von Passanten wurde ich immer wieder gefragt: „Warum das denn? Das Gebäude wird doch abgerissen“. Nun, noch ist es nicht so weit. Das Gebäude wird von der Friedenskirche sowie vom Bürgerverein Wiley e.V. immer noch stark genutzt. Außerdem liegt die Wache am Eingang zu unserem Wiley, ist also eine Art Aushängeschild – die Renovierung war dringend notwendig.

Musik im Wiley 2019

© Thomas Trautner

Die Wettervorhersage für unser Musik-Festival war nicht die Beste. Hatten wir die Tage zuvor mit einer Hitzewelle zu kämpfen, so sollte sich das Wetter am Samstag schlagartig ändern. Von deutlicher Abkühlung war die Rede, nur noch 25 °C. Das war uns recht. Zu heiß ist nichts für die Besucher und nichts für die Akteure. Kräftige Gewitter wurden ebenso vorhergesagt. Die verschiedenen Wetter-Apps zeigten nur dann verlässliche Daten, wenn wir das anhand der Wolken am Himmel auch ohne App konnten. Zuverlässiger scheint mir da der Regenradar.

© Thomas Trautner© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

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Wir hofften auf unser Glück. Die Vorbereitungen für das Fest waren abgeschlossen und die Verträge geschlossen. Die Ausgaben hätten wir also auf alle Fälle. Am Freitag begann der Aufbau mit dem Abholen des Spielmobils und der Platzierung des Kühlanhängers. Hier traten gleich die ersten Probleme auf. Meine Kabeltrommel versagte schon nach 20 Minuten. Die anderen Kabeltrommeln waren zu kurz. Da half nur eins, runter mit dem Kabel von der Trommel und schnell noch einen Außenstecker vom Baumarkt besorgt. Nun war sichergestellt, dass die Getränke am nächsten Tag die richtige Temperatur hatten.

© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

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Mitten im Zeltaufbau am Samstag wurden wir vom ersten Schauer überrascht. Wenige Zeit später kam der nächste und ab 14:00 Uhr regnete es nur noch.

© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

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Was machen? Keiner wollte glauben, dass das Event nicht stattfinden kann, und hoffte auf ein Einlenken des Wettergottes. Vor den Sitzplätzen bildeten sich inzwischen große Pfützen. Um 15:40 Uhr wurde uns klar – das wird nichts. Zwar sollte um 16:00 Uhr die Sonne scheinen, doch für 17:00 und 19:00 Uhr waren weitere Schauer angekündigt.

© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

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Ich hatte gerade ausgesprochen, dass wir abbrechen, da kam die Sonne heraus. Helmut und die anderen machten den Vorschlag: „Wir bauen auf und spielen für uns. Wenn einer kommt, dann darf er sich an den privat bereitgestellten Kuchen und Salaten bedienen, nur damit wir nichts wegwerfen müssen“.

© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

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Wir machten mit dem Aufbau weiter und wurden erneut unterbrochen. Diesmal nicht vom Regen, sondern von den ersten Gästen, die etwas zu trinken wollten.

© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

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Es ging drunter und drüber. Der Ablauf entwickelte sich anders als geplant. Die inzwischen stark herunter brennende Sonne lies die immer mehr werdenden Gäste nach allem suchen, was Schatten spendete. Es war schwer, in diesem Chaos den Überblick zu behalten.

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Für die, die dabei waren, hier die Bands/Musikkapellen in der Reihenfolge ihres Auftritts:

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Entgegen aller Vorhersagen hielt das Wetter bis 22:00 Uhr und so hatten wir ein tolles Event. Für den Abschluss der Veranstaltung war die Gruppe „Simeon“ vorgesehen. Die konnte aufgrund des Starkregens nicht mehr auftreten, dabei hatten gerade sie heute den weitesten Weg zurückgelegt. Sie waren am Morgen von Hannover aus gestartet.

© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

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Wir waren glücklich, dass auch dieses Jahr mit „Musik im Wiley“ uns wieder ein Kultur-Ereignis im Herzen unseres Stadtteils gelungen war.

Zum ersten Mal wurde das ganze Gelände rund um die Bühne bevölkert.

© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

Wir freuen und bedanken uns sehr für die finanzielle Unterstützung von der Stiftung Neu-Ulm „Helfen mit Herz“, damit sind 12 % der Kosten abgedeckt.

© Jürgen Mayer

Und nun noch eine Anmerkung in eigener Sache:
Der Bürgerverein Wiley e.V. ist ein kleiner Verein und stemmt dieses Event zum dritten Mal ohne jegliche Unterstützung (bis auf die erwähnte) vonseiten der Stadt oder anderen Organisationen. Die großen Verluste müssen jedes Jahr gegenüber den Mitgliedern gerechtfertigt werden.

Die Spendenkörbchen erbrachten leider nur den Betrag, den die Musiker als Fahrkostenzuschuss bekommen haben. Die treten letztendlich für uns ohne Gage auf.

Irgendetwas muss sich ändern,
ansonsten müssen wir etwas verändern.

Wir haben hier ein tolles Gelände mitten in unserem Wohngebiet, das eine Absperrung nicht zulässt und die wir auch nicht wollen.

Warum stehen wir hier nicht zusammen für unser Wiley?
WIR BRAUCHEN MEHR MITGLIEDER
und auch mehr, die mitmachen und nicht immer alles dem Vorstand überlassen.

Ostereiersuche 2019

Super haben die Damen von der Ostereiersuche es wieder gemacht, das kann man hier ruhig mal sagen. Irina, ihre Tochter und Svetlana wurden dieses Jahr von Lena unterstützt. Katharina konnte wegen ihres kranken Kindes nicht mithelfen und so kam ihnen die überraschende Hilfe ganz gelegen.

© Svetlana

Schon früh hatten die Vier damit begonnen, die Spenden von REWE Mendle, der Wiley Apotheke und der Metzgerei Stötter zu verstecken. Und trotzdem wurden sie wie jedes Jahr von den größeren Kindern bereits beobachtet.

Und damit bin ich auch schon bei meiner Bitte, die ich nicht das erste Mal äußere:
Liebe Eltern, sprechen Sie doch bitte mit Ihren „großen Kinder“. Die Ostereiersuche ist nun mal nur für Kinder bis 10 Jahre.
Das hat auch seinen Grund. Der Bereich um die Tischtennisplatte im Peter-Biebl-Park ist sehr offen und wir wollen doch auch, dass (unsere) Kleinen es bei der Suche nicht allzu schwer haben. Kinder über 10 sind schneller und räumen so den Kleinen alles weg. Das finde ich wirklich nicht fair.

© Svetlana

Schönes Wetter unterstütze dieses Jahr wieder die Suche und so hatten hoffentlich alle ihren Spaß und wurden trotzdem fündig.

Wir vom Bürgerverein freuen uns jedenfalls sehr, dass es uns jedes Jahr mit unseren Sponsoren und vor allem aufgrund der helfenden Hände gelingt, diese Suche zu veranstalten. Dafür ein ganz besonderes Dankeschön!

Nun wünsche ich Ihnen allen ein tolles Neu-Ulmer Jubiläumsjahr. Aufgrund der vielen Veranstaltung hält sich der Bürgerverein dieses Jahr etwas zurück. Doch ich darf an dieser Stelle schon verraten, dass „Musik im Wiley“ zu Beginn und die „Amerikanischen Tage“ am Ende der Schulferien, Veranstaltungen sind, die man nicht verpassen sollte.

Putzete 2019

Bereits zum vierzehnten Mal trafen sich Freiwillige am nördlichen Aussichtshügel, um im Peter-Biebl-Park und entlang der John-F.-Kennedy-Straße Müll einzusammeln.

Auch dieses Jahr keine Plakatwerbung wie die beiden Jahre zuvor. Den Termin zur Putzete wie zu den anderen Terminen des Bürgervereins veröffentlichen wir immer auf unserer Homepage und seid einiger Zeit auch noch zusätzlich auf der letzten Seite der Wileym@il.

Ich bin der festen Überzeugung, dass dies ausreichend Werbung für diese Veranstaltung ist. Besonders bei dieser Veranstaltung ist Müllbeseitigung das Thema. Plakate sind nur zusätzlicher Müll oder sieht das jemand anders?

© Wolfgang Bittner

Und andererseits möchte ich an dieser Stelle anmerken, dass die meisten Teilnehmer Wiederholungstäter sind. Mein besonderer Dank gilt dieses Mal den Eltern, die mit ihren Kindern zusammen an der Aktion teilnehmen. Die Greifzange, oftmals größer als das Kind, sorgt gleichzeitig für einen spielerischen sowie distanzierten Umgang mit dem Müll.

Am Ende der Aktion gab es dann wieder Butterbrezeln und Apfelsaftschorle für alle Beteiligten.

Stolz berichtete ich da den Teilnehmer, dass ich auf meiner Strecke kaum mehr Hundekot gefunden habe. Diese Hinterlassenschaften sind dort, wo unsere Kinder unbeschwert spielen sollen wirklich ein Unding. Leider berichteten mir dann Teilnehmer, dass sich dies nur in den südlicheren Teil des Parks verlagert habe. Doch auch dort sind unsere Kinder mit ihren Freunden oder mit ihren Eltern unterwegs. Es wäre schön, wenn wir zur nächsten Putzete am 04.04.2020 auch dort weniger „Häufchen“ unserer geliebten Vierbeiner fänden.

Bis dahin eine schöne und „sorgenfreie“ Zeit im Peter-Biebl-Park und natürlich in unserem Wiley.