Alle Beiträge von Wolfgang Bittner

Ostereiersuche 2019

Super haben die Damen von der Ostereiersuche es wieder gemacht, das kann man hier ruhig mal sagen. Irina, ihre Tochter und Svetlana wurden dieses Jahr von Lena unterstützt. Katharina konnte wegen ihres kranken Kindes nicht mithelfen und so kam ihnen die überraschende Hilfe ganz gelegen.

© Svetlana

Schon früh hatten die Vier damit begonnen, die Spenden von REWE Mendle, der Wiley Apotheke und der Metzgerei Stötter zu verstecken. Und trotzdem wurden sie wie jedes Jahr von den größeren Kindern bereits beobachtet.

Und damit bin ich auch schon bei meiner Bitte, die ich nicht das erste Mal äußere:
Liebe Eltern, sprechen Sie doch bitte mit Ihren „großen Kinder“. Die Ostereiersuche ist nun mal nur für Kinder bis 10 Jahre.
Das hat auch seinen Grund. Der Bereich um die Tischtennisplatte im Peter-Biebl-Park ist sehr offen und wir wollen doch auch, dass (unsere) Kleinen es bei der Suche nicht allzu schwer haben. Kinder über 10 sind schneller und räumen so den Kleinen alles weg. Das finde ich wirklich nicht fair.

© Svetlana

Schönes Wetter unterstütze dieses Jahr wieder die Suche und so hatten hoffentlich alle ihren Spaß und wurden trotzdem fündig.

Wir vom Bürgerverein freuen uns jedenfalls sehr, dass es uns jedes Jahr mit unseren Sponsoren und vor allem aufgrund der helfenden Hände gelingt, diese Suche zu veranstalten. Dafür ein ganz besonderes Dankeschön!

Nun wünsche ich Ihnen allen ein tolles Neu-Ulmer Jubiläumsjahr. Aufgrund der vielen Veranstaltung hält sich der Bürgerverein dieses Jahr etwas zurück. Doch ich darf an dieser Stelle schon verraten, dass „Musik im Wiley“ zu Beginn und die „Amerikanischen Tage“ am Ende der Schulferien, Veranstaltungen sind, die man nicht verpassen sollte.

Putzete 2019

Bereits zum vierzehnten Mal trafen sich Freiwillige am nördlichen Aussichtshügel, um im Peter-Biebl-Park und entlang der John-F.-Kennedy-Straße Müll einzusammeln.

Auch dieses Jahr keine Plakatwerbung wie die beiden Jahre zuvor. Den Termin zur Putzete wie zu den anderen Terminen des Bürgervereins veröffentlichen wir immer auf unserer Homepage und seid einiger Zeit auch noch zusätzlich auf der letzten Seite der Wileym@il.

Ich bin der festen Überzeugung, dass dies ausreichend Werbung für diese Veranstaltung ist. Besonders bei dieser Veranstaltung ist Müllbeseitigung das Thema. Plakate sind nur zusätzlicher Müll oder sieht das jemand anders?

© Wolfgang Bittner

Und andererseits möchte ich an dieser Stelle anmerken, dass die meisten Teilnehmer Wiederholungstäter sind. Mein besonderer Dank gilt dieses Mal den Eltern, die mit ihren Kindern zusammen an der Aktion teilnehmen. Die Greifzange, oftmals größer als das Kind, sorgt gleichzeitig für einen spielerischen sowie distanzierten Umgang mit dem Müll.

Am Ende der Aktion gab es dann wieder Butterbrezeln und Apfelsaftschorle für alle Beteiligten.

Stolz berichtete ich da den Teilnehmer, dass ich auf meiner Strecke kaum mehr Hundekot gefunden habe. Diese Hinterlassenschaften sind dort, wo unsere Kinder unbeschwert spielen sollen wirklich ein Unding. Leider berichteten mir dann Teilnehmer, dass sich dies nur in den südlicheren Teil des Parks verlagert habe. Doch auch dort sind unsere Kinder mit ihren Freunden oder mit ihren Eltern unterwegs. Es wäre schön, wenn wir zur nächsten Putzete am 04.04.2020 auch dort weniger „Häufchen“ unserer geliebten Vierbeiner fänden.

Bis dahin eine schöne und „sorgenfreie“ Zeit im Peter-Biebl-Park und natürlich in unserem Wiley.

Schulung im Wiley: Obstbaumschnitt

© Thomas Trautner

Über fünf Jahre stehen jetzt im südlichen Teil des Peter-Biebl-Park, auf der Streuobstwiese, 15 Obstbäume. Diese sind alle von Bewohnern aus dem Wiley, die meisten davon Mitglied im Bürgerverein, bezahlt worden. Fünf Jahre ist eine lange Zeit, doch die Stadt hatte uns auferlegt, dass wir in dieser Zeit nichts an den Bäumen machen.

© Thomas Trautner

Herr Erne zeigte den Anwesenden zuerst auf Schautafeln, wie man beim Obstbaumschnitt vorzugehen habe und wo besonders darauf zu achten sei. Sehr anschaulich wurde uns die Wachstumsphasen des Baumes erklärt und dabei gleich darauf hingewiesen, dass der falsche Schnitt nicht nur die Wasserruten sprießen, sondern auch die Früchte in dem entsprechenden Jahr ausbleiben lässt.

Als die vielen Fragen der Kursteilnehmer beantwortet waren, kam die praktische Demonstration und anschließend durften wir selbst die Bäume „in Form“ bringen.

© Thomas Trautner

Gestern nun war der Termin für den Obstbaumschnitt im Wiley. Angestoßen und vermittelt von Christina Richtmann, wurde mit Rudolf Erne ein passender Samstag-Nachmittag vereinbart. Und gleich zu Anfang bekamen diejenigen, die zu der Schulung Vorort gekommen waren, zu hören, dass wir mit dem „Erziehungsschnitt“ etwas zu lange gewartet haben.

Auf unserer Streuobstwiese befinden derzeit 13 Bäume:

  • 3 Birnen
    • Grüne Sommermagdalene
    • Ulmer Butterbirne
    • Weißenhornerbirne)
  • 2 Zwetschgen
    • Bühler Frühzwetschge
    • Hauszwetschge
  • 8 Äpfel
    • Prinz Albert von Preußen
    • Schöner von Herrnhut
    • Roter Boskoop
    • Grahams Jubiläumsapfel
    • Großer Rheinischer Bohnapfel
    • Kaiser Wilhelm
    • Berner Rosenapfel
    • Rote Sternrenette

Letztes Jahr hat sich leider ein Apfelbaum verabschiedet. Dieser wird jedoch im Herbst ersetzt. Die Empfehlung von Herrn Erne ist, die Streuobstwiese mit einem Glockenapfel zu bereichern.

© Thomas Trautner

Die verschiedenen Obstbäume sowie die unterschiedliche Entwicklung der Bäume verlangte den Anwesenden immer wieder schwierige Entscheidungen ab. Ist dieser Ast wichtig für den Baum? Wenn dies nicht mit ja beantwortet werden konnte, musste entschieden werden, ob dieser Ast für Früchte an diesem Baum sorgt und keinen anderen in der Entwicklung behindert. Wenn dies zutraf, wurde die Entfernung des Astes auf die nächsten Jahre verschoben. Die Anwesenden hatten bei kühlem und windigen Wetter viel Spaß und waren gegen Ende trotz einsetzendem Regen nicht dazu zu bewegen, den Baumschnitt abzubrechen. Erst als der letzte Baum die gewünschte Form hatte, gingen die letzten nach Hause, ganz bestimmt, um sich aufzuwärmen. Nun wird von den Beteiligten noch sehnsüchtiger der Frühling erwartet. Schließlich möchte man sehen, dass die Arbeit sich gelohnt hat.

© Thomas Trautner

Material zum Herunterladen finden Sie hier:

Apfelsorten für die StreuobstwieseBestäubung im ObstgartenKernobstschnittObst für kleine GärtenObstanbau im HausgartenVeredlung von Obstgehölzen

Hofflohmarkt „Das Wiley packt aus“ 2018

© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner

Wenn die Sommerferien in Bayern zu Ende gehen, findet am Wochenende vor Schulbeginn im Wiley-Süd der Hofflohmarkt statt. Die Meterologen konnten sich diesmal bei Ihren Voraussagen nicht entscheiden ob es ein sonniger Tag wird oder ob nicht doch hin und wieder ein Schauer uns überraschen wird. Wir waren jedoch sehr zufrieden mit dem Wettergott, denn an dem letzten Sommerferienwochenende bescherte er uns nochmal zwei schöne sonnige Tage.

© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner

Es hatten sich 16 Haushalte über unsere Webseite angemeldet und dazu kamen noch einige Anmeldungen über nebenan.de. Hoffentlich haben sie auch so gute Geschäfte gemacht wie ich. Ganz ehrlich, soviel habe ich noch nie eingenommen, obwohl ich den Eindruck hatte, dass weniger Besucher gekommen sind. Um nochmal auf die „Anmeldungen“ über nebenan.de zurückzukommen: Wir freuen uns sehr, wenn auch dort jemand zusagt. Da wir aber keine Adresse haben, können wir auch keinen Vermerk auf den Plakaten und auf der Karte hier auf unserer Webseite machen.

© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner

Und damit bin ich auch bei einem Grundthema dieses Berichtes: Wir werden nächstes Jahr keine Plakate mehr aufstellen. Wie jedes Jahr befragte ich auch dieses Mal Besucher, wie Sie meinen Stand gefunden haben und wo Sie noch gewesen sind bzw. wohin sie noch hin wollen. Keiner der Befragten hat die Plakate beachtet, sondern alle sind einfach mal so durch die Straßen von Wiley-Süd gefahren oder gelaufen.

© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner

Dies war mir in den Jahren zuvor schon immer wieder gesagt worden, doch da war noch der eine oder andere der sich doch über das Plakat informiert hatte. Also werden wir nur noch, wenn überhaupt, Plakate aufstellen, die auf den Hofflohmarkt hinweisen aber darauf keine Karte mehr veröffentlichen. Die Entscheidung wird dafür schon auf der nächsten Vorstandssitzung am 13.09.2018 fallen.
Die Karte gibt es dann nur noch im Internet auf unserer Seite.
Sollten Sie anderer Meinung sein dann schreiben Sie uns. Wir freuen uns auf Ihre Meinung.

© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner

Musik im Wiley 2018

Was hatten wir für ein Glück auch mit dem Wetter für unser zweites Sommer-Open-Air-Fest am Samstag, den 28. Juli 2017. Es fand wie letztes Jahr genau zum Ferienbeginn in Bayern statt.

Gleich zu Beginn möchte ich bei allen und für alles bedanken, das es möglich machte, dass dieses Event stattfinden konnte.

Da ist natürlich an erster Stelle Helmut Lang und die Musiker, die Techniker und natürlich die vielen Helfer im Hintergrund und beim Getränkeverkauf. Die Versorgung der Musiker kam hauptsächlich aus privatem Bereich. Besonders erwähnen möchte ich das Ehepaar Mayer, dass erneut das ganze Event auf Fotos festgehalten hat, von denen ich nur einen kleinen Ausschnitt veröffentlichen kann.

Mein Dank richtet sich auch an die Stiftung Neu-Ulm „Helfen mit Herz“. Von ihr wurde uns eine finanzielle Unterstützung zugesprochen, mit der wir die Kosten für Bühne und Beleuchtung etwas mindern konnten.

Der Aufbau stütze sich wieder auf die Hilfe von Freunden und Bekannten, denn vonseiten der Mitglieder des Vereins waren trotz Aufruf nur sehr wenige gekommen.

Die Bühne stand auf dem Bouleplatz und die gegenüberliegenden Terrassen bieten ausreichend Sitzplatz. Es waren viele gekommmen und waren begeistert von den Darbietungen und dem Ort. Die Hitze der Tage zuvor machte eine Pause und auch die angekündigten Gewitter blieben ebenfalls aus und so konnten wir genießen, was uns von den Künstlern geboten wurde. Eine tolle Veranstaltung mitten im Herzen vom Wiley, die auch den Musikern gefallen hat, denn sie haben teilweise bereits ihr Kommen für nächstes Jahr, Samstag, den 27.07.2019 angekündigt.

Alle Musiker erhielten für ihre Teilnahme keine Gage. Dafür können wir uns nur bedanken bei:

© Sonja & Jürgen Mayer© Sonja & Jürgen Mayer© Sonja & Jürgen Mayer© Sonja & Jürgen Mayer© Sonja & Jürgen Mayer© Sonja & Jürgen MayerSo What Band© Sonja & Jürgen MayerSo What Band © Sonja & Jürgen MayerSängerin Julie © Sonja & Jürgen MayerSängerin Julie © Sonja & Jürgen MayerSängerin Julie © Sonja & Jürgen Mayer© Sonja & Jürgen MayerOhrton © Sonja & Jürgen MayerOhrton © Sonja & Jürgen Mayer© Sonja & Jürgen Mayer© Sonja & Jürgen MayerAl Helsy © Sonja & Jürgen MayerAl Helsy © Sonja & Jürgen Mayer© Sonja & Jürgen Mayer© Sonja & Jürgen MayerThe Wagidaus © Sonja & Jürgen MayerThe Wagidaus © Sonja & Jürgen MayerThe Wagidaus © Sonja & Jürgen MayerThe Wagidaus © Sonja & Jürgen MayerThe Wagidaus © Sonja & Jürgen MayerThe Wagidaus © Sonja & Jürgen MayerThe Wagidaus © Sonja & Jürgen MayerThe Wagidaus © Sonja & Jürgen MayerThe Wagidaus © Sonja & Jürgen MayerThe Wagidaus © Sonja & Jürgen Mayer© Sonja & Jürgen Mayer© Sonja & Jürgen MayerEGIGG © Sonja & Jürgen MayerEGIGG © Sonja & Jürgen MayerEGIGG © Sonja & Jürgen MayerEGIGG © Sonja & Jürgen MayerEGIGG © Sonja & Jürgen MayerEGIGG © Sonja & Jürgen MayerEGIGG © Sonja & Jürgen MayerEGIGG © Sonja & Jürgen MayerEGIGG © Sonja & Jürgen MayerEGIGG © Sonja & Jürgen Mayer© Sonja & Jürgen MayerEGIGG © Sonja & Jürgen Mayer

nebenan.de wächst….

Nicht jeder kann von sich sagen, dass er Mitte dreißig am Ziel seiner Wünsche ist. Christian Vollmann konnte das. Finanziell gut abgesichert lebte er mit seiner Familie in einem mehrgeschossigen Haus in Berlin Mitte, das ihm gehörte.

Doch da war etwas: er hatte zwar ein Haus – doch er fühlte sich nicht zu Hause. Eine amerikanische Plattform hatte eine Idee in ihm entzündet und die hat ihn nie wieder losgelassen. Es war das Gegenmodell zu Facebook, dass die soziale Interaktion ins globale und virtuelle ausweitet.

© nebenan.de© nebenan.de© nebenan.de

Die Vorstellung, in ganz Deutschland Zufallsbegegnungen zu schaffen, gefiel ihm. Sein Bruder vermittelte ihm Till Behnke und der war sofort begeistert. Der Gründer der Spendenwebsite betterplace.de hatte schon Erfahrung mit Unternehmen mit höherem Zweck.

Menschen die umziehen fühlen sich in der neuen Umgebung erst einmal fremd. Das ist hier auch so – nur in Deutschland ziehen die Menschen nicht so schnell um wie in den USA. Doch wohnt man hier nicht jahrelang Tür an Tür und bleibt sich trotzdem fremd?

Vollmann betrieb seine eigene Marktforschung und das Ergebnis: 95 % der Befragten (nicht repräsentativ) fanden seine Idee gut.

© nebenan.de

2015 war es dann so weit. Erst vier, wenig später dann fünf Gründer für nebenan.de waren gefunden und Bruder Michael wurde ebenfalls mit eingebunden. Drei Jahre später, vierzig Mitarbeiter in einer Fabrikhalle in Berlin-Kreuzberg „hämmern“ auf ihre Tastaturen.
nebenan.de wächst – auf einer internen Karte wurde sichtbar, wie die Eroberung Deutschlands fortschreitet.
War die Anmeldung erfolgreich, kann Mann/Frau sein/ihr Profil vervollständigen. Interessen, Alter, Bild können eingegeben werden und anderen Profilen kann man private Nachrichten zukommen lassen.

Im Gegensatz zu Facebook befreundet man sich allerdings nicht mit einzelnen Usern, sondern liest mit, was die anderen Mitglieder einer Nachbarschaft posten. Der eine möchte etwas verkaufen, der nächste möchte etwas verschenken, jemand würde gerne einen Spieleabend gründen, endlich mal mit anderen zusammen Boule spielen oder Discgolf ausprobieren. Auch ein spontanes Treffen auf dem Stadtteilplatz für ‘ne Runde Billard oder Kicker wäre möglich. Wem ein Beitrag gefällt, kann diesen mit einem „Danke“ belohnen – die Währung von
© nebenan.de

In der Zeit, in der ich schon dabei bin, ist anderorts sicherlich mehr passiert als bei uns. Ich weiß vom Entstehen von Fahrradgruppen, Laufgruppen und Stammtischen. Eine Obsternte sowie DVDs wurden verschenkt. Glühweintöpfe, Bohrmaschine, Betonmischmaschine und Stehleitern wurden verliehen. Doch es gibt da keine Messlatte.

Auch hier war einiges von Erfolg gekrönt, anderes ist noch in der Entwicklung. Ich weiß von einer Nachbarin, die von Zeit zu Zeit Hilfe braucht. Es kann ja sein, dass beim nächsten Mal die Nachbarin, die sonst für sie da ist, gerade in Urlaub oder einfach nicht erreichbar ist. Auch hier kann nebenan.de helfen, denn für Privatpersonen ist es kostenfrei und das soll auch so bleiben. Und hat man selbst keine Möglichkeit ins Internet zu kommen, gibt es bestimmt auch eine Lösung. Darin begründet sich die Idee mithilfe des Bürgervereins Wiley e.V. erneut einen Aufruf zu starten.

Nein – der Bürgerverein und nebenan.de gehören nicht zusammen! Aber sie könnten sich wunderbar ergänzen.

Ostereiersuche 2018

© Irina Duttenhöfer

Niedrige Temperaturen sowie Schneeschauer und Regen, so war teilweise das Wetter am Ostersonntag. Besorgt erwarteten wir den Ostermontag, obwohl die Meteorologen einen sonnigen Tag vorausgesagt hatten. Doch schon in den frühen Morgenstunden zeigte sich die Sonne und lies uns aufatmen. Dank unserer langjährigen Sponsoren REWE-Mändle (Süßigkeiten), Wiley-Apotheke (Förmchen etc.), Metzgerei Stötter (bunte Ostereier) waren wir gut gerüstet und konnten loslegen.

© Irina Duttenhöfer© Irina Duttenhöfer

Es waren wieder viele gekommen, was uns natürlich sehr gefreut hat. Etwas vermisst haben wir jedoch die Eltern mit den Kleinen, die gerade Laufen können. Irina, Katharina und Svetlana hatten extra Osterhasen zurückgehalten, um diese den Eltern zustecken zu können. So wollten wir sichergehen, dass die Suche von den Kleinen ebenfalls mit Erfolg gekrönt ist. Sollten wir uns im Wiley darauf vorbereiten, dass es nicht mehr so viele Kleine gibt?

© Irina Duttenhöfer© Irina Duttenhöfer

Wir freuen uns mit Ihnen, wenn wir 2019 wieder Ihren Nachwuchs beschenken dürfen. Sollten Sie zufällig in einem der Geschäfte, die ich oben genannt habe einkaufen, lassen Sie das Personal wissen, dass Sie bei der Ostereiersuche mit dabei waren. Denn ohne die Unterstützung unserer Sponsoren wäre die Ostereiersuche in diesem Umfang nicht möglich.

Irina, Katharina und Svetlana vielen Dank, dass ihr dieses Event ausgerichtet habt.

Lebendiger Adventskalender 2017

© Petra Daumann

Am 2.12.2014 beteiligte wir uns wieder am „Lebendigen Adventskalender“ der evangelischen Kirche. Nicht nur die Tradition erhalten, sondern sich auch dieses Jahr wieder auf die Adventszeit einzustimmen, darum ging es Pfarrer Liedtke.

„Wisst ihr noch,
wie es geschehen?
Immer werden wir‘s erzählen,
wie wir einst den Stern gesehen…“.

© Petra Daumann

Lassen Sie sich einladen, auch zu den anderen Terminen und feiern Sie für eine gute halbe Stunde mit Nachbarn und Freunden ein wenig Advent. Bringen Sie einen Becher mit und freuen sich darauf, willkommen geheißen zu werden, zu einem guten Wort und einer leckeren Kleinigkeit.

© Petra Daumann

Die bisher festen Termine wurden wie jedes Jahr im „Petrusblättle“ veröffentlicht und sind auch immer über die Webseite der Petrusgemeinde einsehbar. Die Termine werden auch in der Tagespresse veröffentlicht und so können auch noch spätere Anmeldungen wahrgenommen werden.

© Petra Daumann

Die Vorbereitungen zu unserer Beteiligung waren wieder eine tolle Gemeinschaftsaktion des erweiterten Vorstands und so hatten wir da schon sehr viel Spaß. Dieses Mal war erst das 2. Türchen im Adventskalender offen, als wir um 18:00 Uhr vor dem Weihnachtsbaum am „Roten Haus“ der Jona-Insel starteten. Glühwein, Kinderpunsch und Lebkuchen rundeten das Event ab.

Wir vom Bürgerverein wünschen uns allen eine stressfreihe Vorweihnachtszeit.

„Klein-Amerika links und rechts der Donau“ von Joachim Lenk

Während in den Ulmer Kasernen die Amerikaner nur ein knappes Jahrzehnt präsent waren, hielten sie es in Neu-Ulm länger aus. Die Wiley Barracks verließen die letzten US-Soldaten am 5. Dezember 1991. Zu diesem Zeitpunkt war die Deutsche Einheit längst vollzogen und die innerdeutsche Grenze existierte nicht mehr.

© Joachim Lenk

Das neuste Buch „Klein-Amerika links und rechts der Donau“ von Joachim Lenk wurde am Freitag, den 3. November 2017 im Wiley-Club der Öffentlichkeit vorgestellt. Viele waren zu dem Event gekommen, etwa 240 Personen. Unter den Gästen waren Bundes- und Landtagsabgeordnete, hohe Bundeswehroffiziere, Stadträte und ehemalig stationierte US-Soldaten.

Begrüßt wurden die Gäste von Thomas Eifert, Eigentümer des Wiley Clubs. Die Renovierung des Clubs wird erst im März 2018 abgeschlossen sein. Vieles musste erneuert werden und die Arbeiten wurden und werden nur unter der Woche ausgeführt. „Von Freitag bis Sonntag steht der Club für Veranstaltungen zur Verfügung, so wie heute für die Buchvorstellung.“ In dem dann neu gestalteten Eingangsbereich werden Fotos mit den dazugehörigen Geschichten aus dem Buch aufgehängt.

Weitere Redner waren Generalleutnant Richard Roßmanith, Befehlshaber Multinationales Kommando Operativer Führung in Ulm.

Dr. Theo Waigel, ehemaliger CSU-Wahlkreisabgeordneter in Neu-Ulm und einstiger Bundesfinanzminister. „Aus der bayrischen Garnisonstadt Neu-Ulm ist eine moderne, wirtschaftlich pulsierende Stadt geworden“ würdigte er die Entwicklung unserer Stadt. Von ihm ist auch das Vorwort im Buch.

Zum Schluss sprach der Autor, kurzweilig stellte auch er die Personen vor, die ihn bei der Erstellung des Buches geholfen haben, allen voran Frau Janet Loos, Leiterin der Abteilung Stadtarchiv der Stadt Neu-Ulm. Er erwähnte die eine oder andere Stelle aus dem Buch, dies wurde mir jedoch erst später bewusst.

„Vieles war streng geheim“, berichtete Herr Lenk. „Damals hätte ich das nicht schreiben dürfen, heute kräht kein Hahn mehr danach.“

Das Buch, dass sich mit der vier Jahrzehnte dauernden Präsenz der Amerikaner hier an der Donau beschäftigt, endet jedoch nicht mit dem Abzug der Amerikaner, sondern berichtet auch darüber, was aus den Liegenschaften geworden ist.

Begegnung und Büchertausch Wiley

© Barbara Hinzpeter

© Text von Barbara Hinzpeter,
© Bilder von Barbara Hinzpeter und
Thomas Trautner.

Albert Obert 2. Bürgermeister © Thomas Trautner

Sie ist knallrot wie die Karos am Wasserturm und im Logo des Bürgervereins Wiley:
Die neue Bücherbox auf dem Stadtteilplatz steht.

Nach fünf Jahren Vorarbeit ist es endlich so weit, wie Bürgervereins-Vorsitzender Wolfgang Bittner bei der Eröffnung sagte. Schon 2012 sei der Wunsch nach einem offenen Bücherschrank an den Verein herangetragen worden.

Andreas F. Heipp, Geschäftsführer der NUWOG © Thomas Trautner

Dass er jetzt in Erfüllung ging, ist vor allem den Sponsoren zu verdanken, dem Techniker-Forum, der NUWOG und der Bürgerstiftung Neu-Ulm „Helfen mit Herz“. Sie trugen mit zur Finanzierung der rund 4.800 Euro teuren Anschaffung und Aufstellung bei.

Professor Gerhard Mayer © Thomas Trautner

„Die Spende ist das Eine“, sagte NUWOG-Geschäftsführer Andreas Heipp. Noch wichtiger seien die Initiative und das Engagement der Bürger. Heipp dankte dem Bürgerverein und wünschte sich, dass das Angebot zum Stöbern und Schmökern rege genutzt wird. Der Austausch, der hier möglich werde, sei gelebte Nachbarschaft im Quartier und ein Stück Lebensqualität.

© Barbara Hinzpeter

Diesen Aspekt hob auch Prof. Gerhard Mayer von der Bürgerstiftung Neu-Ulm „Helfen mit Herz“ hervor. Deren Anliegen sei es, das kulturelle Leben in der Stadt und ihren Stadtteilen zu fördern.

© Thomas Trautner

Architekt Hans-Jürgen Greve, der die Box entworfen, gebaut und aufgestellt hatte, ging ebenfalls auf das bürgerschaftliche Engagement ein. „Das ist Kultur von unten“, sagte er. Er habe deutschlandweit bereits 350 Literatur-Boxen in den Städten verteilt, drei davon in Neu-Ulm. Die von ihm mitgegründete urbanlife e.G werde diese Plätze künftig auch bespielen, kündigte Greve an.

© Barbara Hinzpeter

Der neue Stadtteilplatz mit seinen Bänken und dem benachbarten Bistro und Café Edison eigne sich besonders gut für Begegnung und Büchertausch, bestätigte Neu-Ulms Zweiter Bürgermeister Albert Obert, der wie einige andere Gäste gleich ein paar Bücher mitgebracht hatte.

© Thomas Trautner

Gepflegt werden Vitrine und Inhalt von den „Patinnen & Paten“ – Petra Daumann, Gisela Blumstein und Gerlinde Koch, die das neue Platzmöbel auch enthüllten, sind drei davon.

© Thomas Trautner© Barbara Hinzpeter© Thomas Trautner© Barbara Hinzpeter