Alle Beiträge von Wolfgang Bittner

„Die Wache“ erstrahlt

© wolfgang Bittner

Unter der Leitung des Ehepaars Schilling (Mitarbeiter der Friedenskirche) wurde die Außenfassade der „Wache“ erneuert.
Ebenfalls beteiligt waren Jugendliche von „Yougend“, die in einem der letzten Bauwerke der US-Armee hier im Wiley ihre Räume hat, und der Vorstand des Bürgervereins.

Das waren zwei Tage Arbeit. Am ersten Tag wurde die Fassade des Gebäudes mit Hochdruckreinigern und anderen Gerätschaften gereinigt. Der Bewuchs um und am Objekt wurde entfernt, hier wurde vonseiten der Stadt seit Jahren nichts mehr gemacht. Auch die sich in einem desolaten Zustand befindende Dachrinne wurde gereinigt und für den Anstrich vorbereitet.

Am zweiten Tag wurde die Fassade gestrichen. Die Dachrinne erstrahlt jetzt in einer silbrigen Farbe. Am Ende der beiden Tage waren alle Beteiligten geschafft, doch sehen Sie selbst! Es hat sich wirklich gelohnt.

© wolfgang Bittner© wolfgang Bittner

Von Passanten wurde ich immer wieder gefragt: „Warum das denn? Das Gebäude wird doch abgerissen“. Nun, noch ist es nicht so weit. Das Gebäude wird von der Friedenskirche sowie vom Bürgerverein Wiley e.V. immer noch stark genutzt. Außerdem liegt die Wache am Eingang zu unserem Wiley, ist also eine Art Aushängeschild – die Renovierung war dringend notwendig.

Musik im Wiley 2019

© Thomas Trautner

Die Wettervorhersage für unser Musik-Festival war nicht die Beste. Hatten wir die Tage zuvor mit einer Hitzewelle zu kämpfen, so sollte sich das Wetter am Samstag schlagartig ändern. Von deutlicher Abkühlung war die Rede, nur noch 25 °C. Das war uns recht. Zu heiß ist nichts für die Besucher und nichts für die Akteure. Kräftige Gewitter wurden ebenso vorhergesagt. Die verschiedenen Wetter-Apps zeigten nur dann verlässliche Daten, wenn wir das anhand der Wolken am Himmel auch ohne App konnten. Zuverlässiger scheint mir da der Regenradar.

© Thomas Trautner© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

Wir hofften auf unser Glück. Die Vorbereitungen für das Fest waren abgeschlossen und die Verträge geschlossen. Die Ausgaben hätten wir also auf alle Fälle. Am Freitag begann der Aufbau mit dem Abholen des Spielmobils und der Platzierung des Kühlanhängers. Hier traten gleich die ersten Probleme auf. Meine Kabeltrommel versagte schon nach 20 Minuten. Die anderen Kabeltrommeln waren zu kurz. Da half nur eins, runter mit dem Kabel von der Trommel und schnell noch einen Außenstecker vom Baumarkt besorgt. Nun war sichergestellt, dass die Getränke am nächsten Tag die richtige Temperatur hatten.

© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

Mitten im Zeltaufbau am Samstag wurden wir vom ersten Schauer überrascht. Wenige Zeit später kam der nächste und ab 14:00 Uhr regnete es nur noch.

© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

Was machen? Keiner wollte glauben, dass das Event nicht stattfinden kann, und hoffte auf ein Einlenken des Wettergottes. Vor den Sitzplätzen bildeten sich inzwischen große Pfützen. Um 15:40 Uhr wurde uns klar – das wird nichts. Zwar sollte um 16:00 Uhr die Sonne scheinen, doch für 17:00 und 19:00 Uhr waren weitere Schauer angekündigt.

© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

Ich hatte gerade ausgesprochen, dass wir abbrechen, da kam die Sonne heraus. Helmut und die anderen machten den Vorschlag: „Wir bauen auf und spielen für uns. Wenn einer kommt, dann darf er sich an den privat bereitgestellten Kuchen und Salaten bedienen, nur damit wir nichts wegwerfen müssen“.

© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

Wir machten mit dem Aufbau weiter und wurden erneut unterbrochen. Diesmal nicht vom Regen, sondern von den ersten Gästen, die etwas zu trinken wollten.

© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

Es ging drunter und drüber. Der Ablauf entwickelte sich anders als geplant. Die inzwischen stark herunter brennende Sonne lies die immer mehr werdenden Gäste nach allem suchen, was Schatten spendete. Es war schwer, in diesem Chaos den Überblick zu behalten.

© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

Für die, die dabei waren, hier die Bands/Musikkapellen in der Reihenfolge ihres Auftritts:

© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

Entgegen aller Vorhersagen hielt das Wetter bis 22:00 Uhr und so hatten wir ein tolles Event. Für den Abschluss der Veranstaltung war die Gruppe „Simeon“ vorgesehen. Die konnte aufgrund des Starkregens nicht mehr auftreten, dabei hatten gerade sie heute den weitesten Weg zurückgelegt. Sie waren am Morgen von Hannover aus gestartet.

© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

Wir waren glücklich, dass auch dieses Jahr mit „Musik im Wiley“ uns wieder ein Kultur-Ereignis im Herzen unseres Stadtteils gelungen war.

Zum ersten Mal wurde das ganze Gelände rund um die Bühne bevölkert.

© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer© Jürgen Mayer

Wir freuen und bedanken uns sehr für die finanzielle Unterstützung von der Stiftung Neu-Ulm „Helfen mit Herz“, damit sind 12 % der Kosten abgedeckt.

© Jürgen Mayer

Und nun noch eine Anmerkung in eigener Sache:
Der Bürgerverein Wiley e.V. ist ein kleiner Verein und stemmt dieses Event zum dritten Mal ohne jegliche Unterstützung (bis auf die erwähnte) vonseiten der Stadt oder anderen Organisationen. Die großen Verluste müssen jedes Jahr gegenüber den Mitgliedern gerechtfertigt werden.

Die Spendenkörbchen erbrachten leider nur den Betrag, den die Musiker als Fahrkostenzuschuss bekommen haben. Die treten letztendlich für uns ohne Gage auf.

Irgendetwas muss sich ändern,
ansonsten müssen wir etwas verändern.

Wir haben hier ein tolles Gelände mitten in unserem Wohngebiet, das eine Absperrung nicht zulässt und die wir auch nicht wollen.

Warum stehen wir hier nicht zusammen für unser Wiley?
WIR BRAUCHEN MEHR MITGLIEDER
und auch mehr, die mitmachen und nicht immer alles dem Vorstand überlassen.

Bayern Plus: Sendung über das Wiley und Interview mit Christina Richtmann

Während meines Urlaubs erreichte mich eine Anfrage des Bayrischen Rundfunks (BR) zu deren Sendereihe Bayerns schönste Treffpunkte.

Die Mitarbeiterin des BR, Frau Schack war auf der Suche nach einer Person, die ihr eine Beschreibung des Stadtteils Wiley geben könnte. Keiner ist da kompetenter als Frau Christina Richtmann, die Begründerin und langjährige Vorsitzende des Bürgervereins Wiley e.V. .

Nachdem Frau Richtmann zugestimmt hatte erhielt ich wenige Tage später den Mitschnitt der Sendung. Ausgestrahlt hat diesen Bayern Plus am Vormittag des 08.07.2019.

Wer die Sendung verpasst hat oder diese sich noch mal anhören möchte, hat hier die Gelegenheit. Mein besonderer Dank gilt natürlich Frau Richtmann, die sich immer wieder für den Bürgerverein und unser Wiley einsetzt.

Hier ist der Mittschnitt, er dauert ca. 3 Minuten.

Ostereiersuche 2019

Super haben die Damen von der Ostereiersuche es wieder gemacht, das kann man hier ruhig mal sagen. Irina, ihre Tochter und Svetlana wurden dieses Jahr von Lena unterstützt. Katharina konnte wegen ihres kranken Kindes nicht mithelfen und so kam ihnen die überraschende Hilfe ganz gelegen.

© Svetlana

Schon früh hatten die Vier damit begonnen, die Spenden von REWE Mendle, der Wiley Apotheke und der Metzgerei Stötter zu verstecken. Und trotzdem wurden sie wie jedes Jahr von den größeren Kindern bereits beobachtet.

Und damit bin ich auch schon bei meiner Bitte, die ich nicht das erste Mal äußere:
Liebe Eltern, sprechen Sie doch bitte mit Ihren „großen Kinder“. Die Ostereiersuche ist nun mal nur für Kinder bis 10 Jahre.
Das hat auch seinen Grund. Der Bereich um die Tischtennisplatte im Peter-Biebl-Park ist sehr offen und wir wollen doch auch, dass (unsere) Kleinen es bei der Suche nicht allzu schwer haben. Kinder über 10 sind schneller und räumen so den Kleinen alles weg. Das finde ich wirklich nicht fair.

© Svetlana

Schönes Wetter unterstütze dieses Jahr wieder die Suche und so hatten hoffentlich alle ihren Spaß und wurden trotzdem fündig.

Wir vom Bürgerverein freuen uns jedenfalls sehr, dass es uns jedes Jahr mit unseren Sponsoren und vor allem aufgrund der helfenden Hände gelingt, diese Suche zu veranstalten. Dafür ein ganz besonderes Dankeschön!

Nun wünsche ich Ihnen allen ein tolles Neu-Ulmer Jubiläumsjahr. Aufgrund der vielen Veranstaltung hält sich der Bürgerverein dieses Jahr etwas zurück. Doch ich darf an dieser Stelle schon verraten, dass „Musik im Wiley“ zu Beginn und die „Amerikanischen Tage“ am Ende der Schulferien, Veranstaltungen sind, die man nicht verpassen sollte.

Putzete 2019

Bereits zum vierzehnten Mal trafen sich Freiwillige am nördlichen Aussichtshügel, um im Peter-Biebl-Park und entlang der John-F.-Kennedy-Straße Müll einzusammeln.

Auch dieses Jahr keine Plakatwerbung wie die beiden Jahre zuvor. Den Termin zur Putzete wie zu den anderen Terminen des Bürgervereins veröffentlichen wir immer auf unserer Homepage und seid einiger Zeit auch noch zusätzlich auf der letzten Seite der Wileym@il.

Ich bin der festen Überzeugung, dass dies ausreichend Werbung für diese Veranstaltung ist. Besonders bei dieser Veranstaltung ist Müllbeseitigung das Thema. Plakate sind nur zusätzlicher Müll oder sieht das jemand anders?

© Wolfgang Bittner

Und andererseits möchte ich an dieser Stelle anmerken, dass die meisten Teilnehmer Wiederholungstäter sind. Mein besonderer Dank gilt dieses Mal den Eltern, die mit ihren Kindern zusammen an der Aktion teilnehmen. Die Greifzange, oftmals größer als das Kind, sorgt gleichzeitig für einen spielerischen sowie distanzierten Umgang mit dem Müll.

Am Ende der Aktion gab es dann wieder Butterbrezeln und Apfelsaftschorle für alle Beteiligten.

Stolz berichtete ich da den Teilnehmer, dass ich auf meiner Strecke kaum mehr Hundekot gefunden habe. Diese Hinterlassenschaften sind dort, wo unsere Kinder unbeschwert spielen sollen wirklich ein Unding. Leider berichteten mir dann Teilnehmer, dass sich dies nur in den südlicheren Teil des Parks verlagert habe. Doch auch dort sind unsere Kinder mit ihren Freunden oder mit ihren Eltern unterwegs. Es wäre schön, wenn wir zur nächsten Putzete am 04.04.2020 auch dort weniger „Häufchen“ unserer geliebten Vierbeiner fänden.

Bis dahin eine schöne und „sorgenfreie“ Zeit im Peter-Biebl-Park und natürlich in unserem Wiley.

Schulung im Wiley: Obstbaumschnitt

© Thomas Trautner

Über fünf Jahre stehen jetzt im südlichen Teil des Peter-Biebl-Park, auf der Streuobstwiese, 15 Obstbäume. Diese sind alle von Bewohnern aus dem Wiley, die meisten davon Mitglied im Bürgerverein, bezahlt worden. Fünf Jahre ist eine lange Zeit, doch die Stadt hatte uns auferlegt, dass wir in dieser Zeit nichts an den Bäumen machen.

© Thomas Trautner

Herr Erne zeigte den Anwesenden zuerst auf Schautafeln, wie man beim Obstbaumschnitt vorzugehen habe und wo besonders darauf zu achten sei. Sehr anschaulich wurde uns die Wachstumsphasen des Baumes erklärt und dabei gleich darauf hingewiesen, dass der falsche Schnitt nicht nur die Wasserruten sprießen, sondern auch die Früchte in dem entsprechenden Jahr ausbleiben lässt.

Als die vielen Fragen der Kursteilnehmer beantwortet waren, kam die praktische Demonstration und anschließend durften wir selbst die Bäume „in Form“ bringen.

© Thomas Trautner

Gestern nun war der Termin für den Obstbaumschnitt im Wiley. Angestoßen und vermittelt von Christina Richtmann, wurde mit Rudolf Erne ein passender Samstag-Nachmittag vereinbart. Und gleich zu Anfang bekamen diejenigen, die zu der Schulung Vorort gekommen waren, zu hören, dass wir mit dem „Erziehungsschnitt“ etwas zu lange gewartet haben.

Auf unserer Streuobstwiese befinden derzeit 13 Bäume:

  • 3 Birnen
    • Grüne Sommermagdalene
    • Ulmer Butterbirne
    • Weißenhornerbirne)
  • 2 Zwetschgen
    • Bühler Frühzwetschge
    • Hauszwetschge
  • 8 Äpfel
    • Prinz Albert von Preußen
    • Schöner von Herrnhut
    • Roter Boskoop
    • Grahams Jubiläumsapfel
    • Großer Rheinischer Bohnapfel
    • Kaiser Wilhelm
    • Berner Rosenapfel
    • Rote Sternrenette

Letztes Jahr hat sich leider ein Apfelbaum verabschiedet. Dieser wird jedoch im Herbst ersetzt. Die Empfehlung von Herrn Erne ist, die Streuobstwiese mit einem Glockenapfel zu bereichern.

© Thomas Trautner

Die verschiedenen Obstbäume sowie die unterschiedliche Entwicklung der Bäume verlangte den Anwesenden immer wieder schwierige Entscheidungen ab. Ist dieser Ast wichtig für den Baum? Wenn dies nicht mit ja beantwortet werden konnte, musste entschieden werden, ob dieser Ast für Früchte an diesem Baum sorgt und keinen anderen in der Entwicklung behindert. Wenn dies zutraf, wurde die Entfernung des Astes auf die nächsten Jahre verschoben. Die Anwesenden hatten bei kühlem und windigen Wetter viel Spaß und waren gegen Ende trotz einsetzendem Regen nicht dazu zu bewegen, den Baumschnitt abzubrechen. Erst als der letzte Baum die gewünschte Form hatte, gingen die letzten nach Hause, ganz bestimmt, um sich aufzuwärmen. Nun wird von den Beteiligten noch sehnsüchtiger der Frühling erwartet. Schließlich möchte man sehen, dass die Arbeit sich gelohnt hat.

© Thomas Trautner

Material zum Herunterladen finden Sie hier:

Apfelsorten für die StreuobstwieseBestäubung im ObstgartenKernobstschnittObst für kleine GärtenObstanbau im HausgartenVeredlung von Obstgehölzen

Hofflohmarkt „Das Wiley packt aus“ 2018

© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner

Wenn die Sommerferien in Bayern zu Ende gehen, findet am Wochenende vor Schulbeginn im Wiley-Süd der Hofflohmarkt statt. Die Meterologen konnten sich diesmal bei Ihren Voraussagen nicht entscheiden ob es ein sonniger Tag wird oder ob nicht doch hin und wieder ein Schauer uns überraschen wird. Wir waren jedoch sehr zufrieden mit dem Wettergott, denn an dem letzten Sommerferienwochenende bescherte er uns nochmal zwei schöne sonnige Tage.

© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner

Es hatten sich 16 Haushalte über unsere Webseite angemeldet und dazu kamen noch einige Anmeldungen über nebenan.de. Hoffentlich haben sie auch so gute Geschäfte gemacht wie ich. Ganz ehrlich, soviel habe ich noch nie eingenommen, obwohl ich den Eindruck hatte, dass weniger Besucher gekommen sind. Um nochmal auf die „Anmeldungen“ über nebenan.de zurückzukommen: Wir freuen uns sehr, wenn auch dort jemand zusagt. Da wir aber keine Adresse haben, können wir auch keinen Vermerk auf den Plakaten und auf der Karte hier auf unserer Webseite machen.

© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner

Und damit bin ich auch bei einem Grundthema dieses Berichtes: Wir werden nächstes Jahr keine Plakate mehr aufstellen. Wie jedes Jahr befragte ich auch dieses Mal Besucher, wie Sie meinen Stand gefunden haben und wo Sie noch gewesen sind bzw. wohin sie noch hin wollen. Keiner der Befragten hat die Plakate beachtet, sondern alle sind einfach mal so durch die Straßen von Wiley-Süd gefahren oder gelaufen.

© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner

Dies war mir in den Jahren zuvor schon immer wieder gesagt worden, doch da war noch der eine oder andere der sich doch über das Plakat informiert hatte. Also werden wir nur noch, wenn überhaupt, Plakate aufstellen, die auf den Hofflohmarkt hinweisen aber darauf keine Karte mehr veröffentlichen. Die Entscheidung wird dafür schon auf der nächsten Vorstandssitzung am 13.09.2018 fallen.
Die Karte gibt es dann nur noch im Internet auf unserer Seite.
Sollten Sie anderer Meinung sein dann schreiben Sie uns. Wir freuen uns auf Ihre Meinung.

© Thomas Trautner© Thomas Trautner© Thomas Trautner

Musik im Wiley 2018

Was hatten wir für ein Glück auch mit dem Wetter für unser zweites Sommer-Open-Air-Fest am Samstag, den 28. Juli 2017. Es fand wie letztes Jahr genau zum Ferienbeginn in Bayern statt.

Gleich zu Beginn möchte ich bei allen und für alles bedanken, das es möglich machte, dass dieses Event stattfinden konnte.

Da ist natürlich an erster Stelle Helmut Lang und die Musiker, die Techniker und natürlich die vielen Helfer im Hintergrund und beim Getränkeverkauf. Die Versorgung der Musiker kam hauptsächlich aus privatem Bereich. Besonders erwähnen möchte ich das Ehepaar Mayer, dass erneut das ganze Event auf Fotos festgehalten hat, von denen ich nur einen kleinen Ausschnitt veröffentlichen kann.

Mein Dank richtet sich auch an die Stiftung Neu-Ulm „Helfen mit Herz“. Von ihr wurde uns eine finanzielle Unterstützung zugesprochen, mit der wir die Kosten für Bühne und Beleuchtung etwas mindern konnten.

Der Aufbau stütze sich wieder auf die Hilfe von Freunden und Bekannten, denn vonseiten der Mitglieder des Vereins waren trotz Aufruf nur sehr wenige gekommen.

Die Bühne stand auf dem Bouleplatz und die gegenüberliegenden Terrassen bieten ausreichend Sitzplatz. Es waren viele gekommmen und waren begeistert von den Darbietungen und dem Ort. Die Hitze der Tage zuvor machte eine Pause und auch die angekündigten Gewitter blieben ebenfalls aus und so konnten wir genießen, was uns von den Künstlern geboten wurde. Eine tolle Veranstaltung mitten im Herzen vom Wiley, die auch den Musikern gefallen hat, denn sie haben teilweise bereits ihr Kommen für nächstes Jahr, Samstag, den 27.07.2019 angekündigt.

Alle Musiker erhielten für ihre Teilnahme keine Gage. Dafür können wir uns nur bedanken bei:

© Sonja & Jürgen Mayer© Sonja & Jürgen Mayer© Sonja & Jürgen Mayer© Sonja & Jürgen Mayer© Sonja & Jürgen Mayer© Sonja & Jürgen MayerSo What Band© Sonja & Jürgen MayerSo What Band © Sonja & Jürgen MayerSängerin Julie © Sonja & Jürgen MayerSängerin Julie © Sonja & Jürgen MayerSängerin Julie © Sonja & Jürgen Mayer© Sonja & Jürgen MayerOhrton © Sonja & Jürgen MayerOhrton © Sonja & Jürgen Mayer© Sonja & Jürgen Mayer© Sonja & Jürgen MayerAl Helsy © Sonja & Jürgen MayerAl Helsy © Sonja & Jürgen Mayer© Sonja & Jürgen Mayer© Sonja & Jürgen MayerThe Wagidaus © Sonja & Jürgen MayerThe Wagidaus © Sonja & Jürgen MayerThe Wagidaus © Sonja & Jürgen MayerThe Wagidaus © Sonja & Jürgen MayerThe Wagidaus © Sonja & Jürgen MayerThe Wagidaus © Sonja & Jürgen MayerThe Wagidaus © Sonja & Jürgen MayerThe Wagidaus © Sonja & Jürgen MayerThe Wagidaus © Sonja & Jürgen MayerThe Wagidaus © Sonja & Jürgen Mayer© Sonja & Jürgen Mayer© Sonja & Jürgen MayerEGIGG © Sonja & Jürgen MayerEGIGG © Sonja & Jürgen MayerEGIGG © Sonja & Jürgen MayerEGIGG © Sonja & Jürgen MayerEGIGG © Sonja & Jürgen MayerEGIGG © Sonja & Jürgen MayerEGIGG © Sonja & Jürgen MayerEGIGG © Sonja & Jürgen MayerEGIGG © Sonja & Jürgen MayerEGIGG © Sonja & Jürgen Mayer© Sonja & Jürgen MayerEGIGG © Sonja & Jürgen Mayer

nebenan.de wächst….

Nicht jeder kann von sich sagen, dass er Mitte dreißig am Ziel seiner Wünsche ist. Christian Vollmann konnte das. Finanziell gut abgesichert lebte er mit seiner Familie in einem mehrgeschossigen Haus in Berlin Mitte, das ihm gehörte.

Doch da war etwas: er hatte zwar ein Haus – doch er fühlte sich nicht zu Hause. Eine amerikanische Plattform hatte eine Idee in ihm entzündet und die hat ihn nie wieder losgelassen. Es war das Gegenmodell zu Facebook, dass die soziale Interaktion ins globale und virtuelle ausweitet.

© nebenan.de© nebenan.de© nebenan.de

Die Vorstellung, in ganz Deutschland Zufallsbegegnungen zu schaffen, gefiel ihm. Sein Bruder vermittelte ihm Till Behnke und der war sofort begeistert. Der Gründer der Spendenwebsite betterplace.de hatte schon Erfahrung mit Unternehmen mit höherem Zweck.

Menschen die umziehen fühlen sich in der neuen Umgebung erst einmal fremd. Das ist hier auch so – nur in Deutschland ziehen die Menschen nicht so schnell um wie in den USA. Doch wohnt man hier nicht jahrelang Tür an Tür und bleibt sich trotzdem fremd?

Vollmann betrieb seine eigene Marktforschung und das Ergebnis: 95 % der Befragten (nicht repräsentativ) fanden seine Idee gut.

© nebenan.de

2015 war es dann so weit. Erst vier, wenig später dann fünf Gründer für nebenan.de waren gefunden und Bruder Michael wurde ebenfalls mit eingebunden. Drei Jahre später, vierzig Mitarbeiter in einer Fabrikhalle in Berlin-Kreuzberg „hämmern“ auf ihre Tastaturen.
nebenan.de wächst – auf einer internen Karte wurde sichtbar, wie die Eroberung Deutschlands fortschreitet.
War die Anmeldung erfolgreich, kann Mann/Frau sein/ihr Profil vervollständigen. Interessen, Alter, Bild können eingegeben werden und anderen Profilen kann man private Nachrichten zukommen lassen.

Im Gegensatz zu Facebook befreundet man sich allerdings nicht mit einzelnen Usern, sondern liest mit, was die anderen Mitglieder einer Nachbarschaft posten. Der eine möchte etwas verkaufen, der nächste möchte etwas verschenken, jemand würde gerne einen Spieleabend gründen, endlich mal mit anderen zusammen Boule spielen oder Discgolf ausprobieren. Auch ein spontanes Treffen auf dem Stadtteilplatz für ‘ne Runde Billard oder Kicker wäre möglich. Wem ein Beitrag gefällt, kann diesen mit einem „Danke“ belohnen – die Währung von
© nebenan.de

In der Zeit, in der ich schon dabei bin, ist anderorts sicherlich mehr passiert als bei uns. Ich weiß vom Entstehen von Fahrradgruppen, Laufgruppen und Stammtischen. Eine Obsternte sowie DVDs wurden verschenkt. Glühweintöpfe, Bohrmaschine, Betonmischmaschine und Stehleitern wurden verliehen. Doch es gibt da keine Messlatte.

Auch hier war einiges von Erfolg gekrönt, anderes ist noch in der Entwicklung. Ich weiß von einer Nachbarin, die von Zeit zu Zeit Hilfe braucht. Es kann ja sein, dass beim nächsten Mal die Nachbarin, die sonst für sie da ist, gerade in Urlaub oder einfach nicht erreichbar ist. Auch hier kann nebenan.de helfen, denn für Privatpersonen ist es kostenfrei und das soll auch so bleiben. Und hat man selbst keine Möglichkeit ins Internet zu kommen, gibt es bestimmt auch eine Lösung. Darin begründet sich die Idee mithilfe des Bürgervereins Wiley e.V. erneut einen Aufruf zu starten.

Nein – der Bürgerverein und nebenan.de gehören nicht zusammen! Aber sie könnten sich wunderbar ergänzen.

Ostereiersuche 2018

© Irina Duttenhöfer

Niedrige Temperaturen sowie Schneeschauer und Regen, so war teilweise das Wetter am Ostersonntag. Besorgt erwarteten wir den Ostermontag, obwohl die Meteorologen einen sonnigen Tag vorausgesagt hatten. Doch schon in den frühen Morgenstunden zeigte sich die Sonne und lies uns aufatmen. Dank unserer langjährigen Sponsoren REWE-Mändle (Süßigkeiten), Wiley-Apotheke (Förmchen etc.), Metzgerei Stötter (bunte Ostereier) waren wir gut gerüstet und konnten loslegen.

© Irina Duttenhöfer© Irina Duttenhöfer

Es waren wieder viele gekommen, was uns natürlich sehr gefreut hat. Etwas vermisst haben wir jedoch die Eltern mit den Kleinen, die gerade Laufen können. Irina, Katharina und Svetlana hatten extra Osterhasen zurückgehalten, um diese den Eltern zustecken zu können. So wollten wir sichergehen, dass die Suche von den Kleinen ebenfalls mit Erfolg gekrönt ist. Sollten wir uns im Wiley darauf vorbereiten, dass es nicht mehr so viele Kleine gibt?

© Irina Duttenhöfer© Irina Duttenhöfer

Wir freuen uns mit Ihnen, wenn wir 2019 wieder Ihren Nachwuchs beschenken dürfen. Sollten Sie zufällig in einem der Geschäfte, die ich oben genannt habe einkaufen, lassen Sie das Personal wissen, dass Sie bei der Ostereiersuche mit dabei waren. Denn ohne die Unterstützung unserer Sponsoren wäre die Ostereiersuche in diesem Umfang nicht möglich.

Irina, Katharina und Svetlana vielen Dank, dass ihr dieses Event ausgerichtet habt.